Facebook, Google, Youtube, Twitter �und anderen popul�re westliche Internetseiten wurde von den chinesischen Beh�rden bereits der Marktzugang erschwert oder unm�glich gemacht.� Jetzt drohen die chinesischen Zensurbeh�rden mit der Sperre des in China sehr popul�ren Internettelefonieanbieters Skype.

Das Verbot soll auch andere nicht lizensierte Voice-over-IP-Anbieter wie UUCall betreffen, zielt aber wohl vor allem auf Sype ab.

Mit dem Verbot durch das Ministry of Information and Industry Technology sollen wohl die beiden einzigen in China lizensierten Betreiber China Telecom und China Unicom, die die VoIP-Entwicklung in China bisher verschlagen haben, vor ausl�ndischer Konkurrenz gesch�tzt werden.

Skype kooperiert in China mit dem Honkonger Unternehmen TOM Online und bietet eine chinesischsprachige Skype-Version an. Laut Skype h�lt sich das Unternehmen an chinesische Gesetze, und es ist nicht gekl�rt, inwieweit Skype mit den chinesischen Beh�rden kooperiert. Allerdings bleibt Benutzern in China immer noch die M�glichkeit eine englischsprachige Version von Skype von nichtchinesischen Servern herunterzuladen.

Nach Angaben der chinesischen People�s Daily, eine Art Sprachrohr der kommunistischen Partei Chinas wurden die VoIP-Dienste bereits als illegal eingestuft und es wird erwartet, dass diese Dienste bald in China nicht mehr verf�gbar sind.

Ich frage mich wie gro� der Aufschrei in China w�re, wenn westliche L�nder unter irgendeinem Vorwand chinesische Dienste wie Baidu oder Alipay sperren w�rden, um die heimische Konkurrenz vor chinesischen Anbietern zu sch�tzen.