Vor kurzem ging die Suchmaschine von Microsoft “bing” online. Seit letzter Woche ist Bing in China nicht erreichbar. Laut der Webseite

http://www.websitepulse.com/help/testtools.china-test.html

ist bing.com tats�chlich zusammen mit einigen anderen� Web-Angeboten von Microsoft gesperrt. Twitter und Flickr waren ebenfalls zensiert, sind aber wieder erreichbar. China bereitet sich entweder auf den 60. Jahrestag der Gr�ndung der VR China vor, oder es sind noch die Nachwehen des 20. Jahrestags der Studentenproteste auf dem Platz des Himmlischen Friedens.

Ich soll den chinesischen Markt erobern, es ist Mittwoch Abend, morgen ist Feiertag. Wenn ich mich beeile, werde ich hoffentlich bis zum Wochenende fertig. Auf jeden Fall muss ich morgen flei�ig sein.

Aber ich wollte eigentlich etwas anderes schreiben:

Aus der Buchhaltung eines kleinen Unternehmens:

Ein Kunde bestellt ein Produkt und bezahlt per Scheck, der per Post versandt wird. Ein paar Wochen sp�ter geht die Mahnung an die Kundin raus, die aber� auf den versandten Scheck hinweist.

Bezahlung per Scheck ist ja in Deutschland nicht unbedingt �blich. Das B�ro wird also durchw�hlt, der Scheck ist nicht auffindbar. Des R�tsels L�sung: Die Suchfunktion des Dokumentenmanagementsystems im Computer. Nach dem keyword “Scheck” gesucht, schon erscheint der gesuchte Eintrag. Die Azubi hat den Scheck tats�chlich gescannt, das Texterkennungsprogramm dr�ber laufen lassen, die Datei unter dem Dateinamen “scheck-kundenname.jpg” gespeichert.

Der Scheck selbst hat sie dann fein s�uberlich gelocht und unter “ordnungsgem��” abgeheftet.
Wie sich eben �ltere Leute nicht mit Paypal und Co. auskennen, haben j�ngere ihre Problem mit “�lteren” Zahlungsmethoden und in ihrem Leben noch keinen Scheck gesehen.

Der Scheck ist jetzt aber erstmal unbrauchbar und die Kundin ist hoffentlich so nett und schreibt ihn noch einmal.

Microsoft sind wirkliche Spielverderber. Auf

http://cn.bing.com/

sieht man die chinesische Version von Bing, der neuen Suchmaschine von Microsoft.

Allerdings schummelt Microsoft meiner Meinung nach ein wenig. Microsoft verwendet die Schriftzeichen ?? f�r ihre chinesische Version.

?? wird” Bi ying” ausgesprochen, also nach dem “B” ein “iy” zuviel. Ein Schriftzeichen zu nehmen, das einfach “bing” ausgesprochen wird, w�re ehrlicher gewesen, konsequenterweise h�tte dies das Schriftzeichen ? (Pinyin: bing, �bersetzung: Krankheit) sein m�ssen. Schade, der Gag, die Suchmaschine als “Krankheit” zu �bersetzen, war irgendwie nicht schlecht. Wobei man Microsoft zugute halten muss, dass der erste Eindruck nicht einmal so schlecht ist. Die Suchmaschine ist schlicht, sieht aber besser aus als Google.

Wenn ich mal die Suchergebnisse vergleiche, vorher – nacher:

Das folgende Ergebnis erhielt man, wenn man nach dem Wort “Strumpfhose” bei der alten Suchmaschine von Microsoft gesucht hat (fr�herer Beitrag)

http://blogger.chinaseite.de/2009/05/16/zensur-aus-dem-heise-forum.html

Falls mann jetzt “Strumpfhose” in die neue Suchmaschine “bing” eingibt, ist das Ergebnis genau das gleiche, n�mlich die folgende Meldung:

“Der Suchbegriff strumpfhose f�hrt m�glicherweise zu sexuell eindeutigen Inhalten.”

Erde an Enterprise.

Heute habe ich eine Nachricht von Jim bekommen ( zu Jim bereits in meinem Blog: hier und hier). Er ist im Moment in Peking. Seinen Besuch in Korea kann er noch nicht einordnen, die koreanischen Gesch�ftspartner seien sehr nett gewesen, h�tten ihn aber vertr�stet, sie m�ssten Jims Vorschl�ge noch einmal �berpr�fen (allerdings hat er nicht erwartet, dass es gleich bei dem Besuch zu einem Ergebnis kommt).

Was denn aus seinem 2. Star Trek-Besuch geworden sei? Er hatte mich ja gebeten, f�r ihn Kino-Karten zu besorgen, da er dies aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse nicht selber machen konnte, ich habe ihm geraten, lieber mit den Gesch�ftspartner Essen zu gehen.

Die folgende Geschichte nehme ich ihm nicht so ganz ab: Er hat tats�chlich die �bersetzerin gebeten, noch einmal mit ihm ins Kino zu gehen. Das Gesch�ftsessen habe er sausen lassen und der �bersetzerin (die ja f�r den Gesch�ftspartner arbeitete) 100.000 Won (das sind derzeit ca. 60 Euro) gegeben, damit sie still h�lt und er das Treffen absagen k�nne, weil er sich angeblich nicht wohlf�hle. Er sei dann mit der �bersetzerin ins Kino gegangen, anschlie�end noch mit ihr Essen. Star Trek sei eben wichtig und echte Fans sind seiner Meinung nach eben so (das gibt der �berschrift des Postings seine Berechtigung).

Ich kann mir gut vorstellen, dass sie ihrer besten Arbeitskollegin erz�hlt hat, wo Jim an dem Abend war, diese hat es wiederum ihrer besten Freundin/Arbeitskollegin erz�hlt usw., bis die ganze Firma davon wusste. Egal. In einem Punkt �hneln sich Korea und China im Umgang mit Ausl�ndern: Sie lassen ihnen alle m�glichen Verr�cktheiten durchgehen, vielleicht in diesem Falle ja auch. Wie auch immer. Jim bewegt sich wohl in h�heren Sph�ren, gl�cklich im Weltall. Erde an Jim.

Ich habe mal nach langer Zeit wieder geschaut, welche Seiten �berhaupt auf die englische Version von chinaseite.de verlinken, da ich vor allem an der deutschen Version rumschraube. Beides sind inzwischen eher Hobby-Projekte, die ich je nach Lust und Laune update.� Dabei bin ich auch �ber den folgenden Beitrag von Frank Watson auf search engine watch gestolpert: http://searchenginewatch.com/3630200. (irgendwo ganz unten).

Ganz nett, so ein professionelles Lob mal im Netz zu finden.

Heute habe ich wieder geschaut, ob ehemalige Gesch�ftspartner und Studienkollegen sich nicht in irgendwelchen Online Netzwerken wie xing.com oder linkedin.com eingetragen haben. Dabei bin ich auf eine Studienkollegin gesto�en, die teilweise mit mir zusammen Politik- und Geschichtsseminare besucht hat. Sie arbeitet jetzt anscheinend als Nachrichtensprecherin (und ein paar andere Sachen) beim MDR.
Das interessante ist, dass ich ihr “Profil” (ok, ein Auktionsangebot)� auch auf www.hood.de gefunden habe. Ihre Autogrammkarte ist dort per Sofortkauf 3 Euro wert, 2 Euro Mindestgebot. Das ist doch ein Kontakt, wo es sich lohnt, nachzuhaken. Eventuell steigt der Wert der Autogrammkarten im Laufe der Zeit.

Jetzt noch eine Buchrezension fertigschreiben. Ich hoffe, das Pokalfinale bleibt torlos, damit ich nicht so oft hinsehen muss.

Die neue Suchmaschine von Microsoft soll “bing” hei�en:

http://www.bing.com/ComingSoon

Ich frage mich nur, warum das erste Wort, dass mir dazu einf�llt, “Krankheit” ist.� Ach ja. Das chinesische Schriftzeichen ? , welches soviel wie Krankheit bedeutet und wie die neue Suchmaschine ausgesprochen wird. Klar, es gibt noch mehr Schriftzeichen mit der gleichen Aussprache, aber das f�r Krankheit f�llt mir dazu als erstes ein.

Ich frage mich, welches Schriftzeichen einem chinesischen Muttersprachler dazu einf�llt. Egal, in China wird ? bestimmt ein gro�er Renner.

Man kann gespannt sein, wie dieser neue Name in der chinesischen Blogosp�hre aufgenommen wird. Ich werde das in den n�chsten Tagen verfolgen.

Aus einem Telefongespr�ch von vor ein paar Wochen, musste gerade daran denken:

Ich: “Ich habe das Problem bereits mit Herrn Xie diskutiert, er ist meiner Meinung.”

Er: “Aha, den Herrn muss ich mir mal n�her anschauen.”

Ich (etwas iritiert, da dieser Herr Xie bei ihm arbeitet): “Ja, das sollten sie vielleicht.”

Minuten sp�ter:

Er: ” Ki scheint ja dergleichen Meinung zu sein, vielleicht stimmts ja doch. Sie kennen ihn ja schon.”

Ich (keine Ahnung habend, wer dieser Ki ist):”Kann sein, dass ich ihm schon begegnet bin.”

Noch ein paar Minuten sp�ter stellten wir fest, das Herr Xie und dieser Ki die gleiche Person sind.� Anscheined wurde sein Name (Xie) ein Jahr lang in der Firma falsch ausgesprochen, n�mlich (Ki, auch ohne das e) und dar�ber hinaus haben alle seinen Nachnamen zum Vornamen gemacht. Er hat aber nie jemandem Bescheid gesagt, weil er dachte, sein Vorname sei sowieso zu schwierig f�r uns Deutsche und hat aus dem gleichen Grund auch nicht die Aussprache seines Nachnamens korrigiert.

um sein Image. Der Selbstmord von Ex-Pr�sident Roh Moo Hyun hat in Korea offenbar mehr Spuren hinterlassen als die erneuten Drohgebaren aus Nordkorea. Aus pers�nlichen Erfahrungen kann ich den Eindruck best�tigen, ich habe Bekannte aus Korea und ich habe mit ihnen �ber den Selbstmord, aber (noch) nicht �ber die erneute Krise in Nordkorea gesprochen. Die Eskapaden Nordkoreas sind wohl schon Routine.

Laut einem Spiegel-Bericht (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,627184,00.html) bef�rchten man in Korea einen Image-Verlust Koreas wegen des Selbstmords. Da kann ich sie beruhigen, der Selbstmord das Ex-Pr�sidenten wurde zumindest in Deutschland kaum wahrgenommen (siehe fr�herer Blog-Eintrag).

I just checked a few blogs of people I met in Beijing when I did business there and found a few nice posts:

Save your time: http://paztal.com/?p=211

More important from the same author Thai noodle soup in 5 minutes: http://paztal.com/?p=224

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