Was mache ich gerade?


Am 10. September veranstaltet Chinaseite.de ein Online Seminar zum Thema “Arbeitsmarkt in China f�r Studierende und Absolventen”.

Datum: 10. September 2011

Uhrzeit: 14.00 Uhr

Anmeldung und n�here Informationen gibt es unter

http://www.chinaseite.de/china-service/china-service-unternehmen/events-von-chinaseite.html

Es gibt Tipps zur Stellen,- und Praktikasuche in China, Infos zu Gehaltsverhandlungen, Vertragsarten, Organisation des Umzugs nach China usw.

Es geh um Fu�balll. F�r China scheint es v�llig klar zu sein, dass der Fu�ball aus China kommt. Wie ich auf das Thema komme?

Gestern habe ich den Film “Red Cliff” gesehen. Red Cliff ist ein chinesischer Kassenschlager, der in China sogar den Film Titanic �bertrumpft hat. Bei einem Budget von 80 Millionen Dollar hat er immerhin 128 Millionen eingespielt, obwohl er nicht in westliche Kinos kam.

In dem Film von John Woo geht es um die ber�hmte Schlacht am Roten Felsen (????) im Jahr 208. Diese Schlacht wird auch im ber�hmten Buch “Die drei Reiche” (????) beschrieben.

Am meisten Aufsehen (und eine Lachsalve) bei uns erzeugte die Szene, in der Soldaten aus Cao Caos Heer tats�chlich Fussball spielen. Cao Cao wurde� in dem Film von einem Berater sogar gelobt, da dieser neue Sport die Kraft der Soldaten st�rke.

Nach den Spaghetti also ein weitere Streitpunkt um ein westliches (oder �stliches?) Kulturgut.

Ich habe nach diesem Angriff auf den englischen Fu�ball auf jeden Fall beschlossen, ab heute die These zu verteidigen, dass Nudeln aus Italien kommen. Das werde ich in Zukunft vehement tun.

Mal wieder etwas f�r die Kategorie “Was mache ich gerade?” im Blog.

Ich habe einen Bewerbung einer Chinesin oder eines Chinesen (?) erhalten, habe allerdings keine Ahnung, ob der Name m�nnlich oder weiblich ist, leider ist der Name nur in Pinyin geschrieben.

Ich tippe mal (nach einer kurzen Internetrecherche) auf weiblich und hoffe ich liege bei der Antwort richtig.

Rechtzeitig wie immer habe ich die Vorbereitungen f�r meinen Flug nach Peking abgeschlossen. Wichtigstes Erkenntnis war, dass ich den Kabalsalal im Koffer einfach nicht vermeiden kann. Wieder mal 5 USB-Kabel f�r verschiedene Anwendungen wie I-Pod, Handy, Kamera usw. Dazu noch weiterer Laptop-Krimskrams. Ich frage mich, wann die Hersteller endlich mal die USB-Kabel vereinheitlichen.

So routiniert wie fr�her bin ich bei Chinareisen doch nicht mehr, ich habe 2 wichtige Utensilien vergessen:

  • Adapter (kann ich noch kaufen, nur f�r ein Ger�t notwendig)
  • zentimeterhohe Badeschlappen� – man wei� ja nie, wo man mal landet

Beim Visum gab es �brigens trotz gegenteiliger Bef�rchtungen keine Probleme, auch ein Multi-Entry Visa zu erhalten, so streng wie im letzten Jahr vor Olympia scheinen die Regeln vor der 60-Jahr Feier im Oktober nicht zu werden. Gebucht habe ich �brigens wieder beim Lily Travel Service, der alles wieder kompetent und schnell abgewickelt hat.

Update: Gerade habe ich noch einen USB-Stecker mit 2 Anschl��en gefunden und vergessen, wo er hingeh�rt .. mitnehmen oder hierlassen?

Heute habe ich wieder geschaut, ob ehemalige Gesch�ftspartner und Studienkollegen sich nicht in irgendwelchen Online Netzwerken wie xing.com oder linkedin.com eingetragen haben. Dabei bin ich auf eine Studienkollegin gesto�en, die teilweise mit mir zusammen Politik- und Geschichtsseminare besucht hat. Sie arbeitet jetzt anscheinend als Nachrichtensprecherin (und ein paar andere Sachen) beim MDR.
Das interessante ist, dass ich ihr “Profil” (ok, ein Auktionsangebot)� auch auf www.hood.de gefunden habe. Ihre Autogrammkarte ist dort per Sofortkauf 3 Euro wert, 2 Euro Mindestgebot. Das ist doch ein Kontakt, wo es sich lohnt, nachzuhaken. Eventuell steigt der Wert der Autogrammkarten im Laufe der Zeit.

Jetzt noch eine Buchrezension fertigschreiben. Ich hoffe, das Pokalfinale bleibt torlos, damit ich nicht so oft hinsehen muss.

Ich lese gerade das Buch Unter Chinesen: Mein Jahr in China, von Michaela Lehner. Ich habe die ersten Kapitel durch, einiges erinnert mich schon stark an meinen ersten China-Aufenthalt.

Ich genie�e derzeit meinen Aufenthalt im Seoul Incheon Airport (wie man so was eben genie�en kann). Erst einchecken in der Stadt am City Air Terminal, weg mit dem Koffer, zum Immigration Counter, dort erhielt ich meinen Stempel in den Reisepass. Der komfortable Flughafenbus ben�tigt eine Stunde von der Innenstadt zum Incheon Airport. Dort hat es nicht einmal 5 Minuten gedauert, um alle �briggebliebenen Formatli�ten zu erledigen (Sicherheitscheck), alles durch einen speziellen Eingang f�r Passagiere, die am City Air Terminal eingecheckt haben. Dann ab zur Asiana Airlines Lounge, den Computer angeworfen, sp�ter zur Internetlounge, der Internetzugang ist dort kostenlos w�hrend ich an vielen anderen Flugh�fen zahlen muss.

Mal zum Vergleich mit Frankfurt: Ein paar Zahlen und der gef�hlte Service

Der Bau des Flughafens begann 1992 um den Gimpo Airport, der jetzt nur noch f�r Inlandsfl�ge benutzt wird, zu entlasten. Der Incheon Airport wurde 2001 er�ffnet, ist ca. 60 km von Seoul entfernt. 2006 erlebte er ein kleines Highlight, als der Airbus 380 hier landete – und seit 2006 wurde Incheon Airport durchgehend jedes Jahr zum besten Flughafen der Welt gew�hlt, meiner Meinung nach v�llig zurecht, sowohl was die Ausstattung und den Service angeht.

Wenn ich mal die Zahlen vergleiche (Frankfurt und Incheon):
Frankfurt ist der drittgr��te Flughafen Europas, hat j�hrlich ungef�hr doppelt soviele Passagiere abzufertigen wie der Incheon Airport, auch mehr als doppelt soviele Besch�ftigte. Incheon verf�gt �ber ein etwas gr��eres Aufkommen an Luftfracht. Incheon Airport ist der drittgr��te Flughafen Asiens. Was internationale Passagiere angeht ist Incheon weltweit an Nr. 11, Frankfurt Nr. 5.

Wenn ich den gef�hlten Komfort vergleiche:
Gef�hlt muss ich in Incheon ca. 100 meter gem�tlich gehen um zum Gate zu kommen, in Frankfurt sind es gef�hlte mehrere Kilometer. Gef�hlt muss ich in Frankfurt auch l�nger anstehen, w�hrend ich in Incheon quasi durchgewunken werde (Incheon entspricht �brigens auch den internationalen Sicherheitsstandards, daran liegt es nicht). Incheon ist gef�hlt moderner (nicht nur wegen des kostenlosen Internetzugangs, es gibt �berall gro�e Bildschirme, wo auch etwas anderes l�uft als langweilige Nachrichten, alles sieht einfach moderner aus) und nat�rlich viel sauberer (das liegt nicht am Flughafen sonder ist in Korea nunmal so). Die Angestellten empfinde ich als freundlicher, allein in der Internet Lounge wurde mehreren technisch hilflosen Passagieren geholfen, den Zugang zum WLAN herzustellen (was genauso funktioniert wie �berall sonst), was mich etwas entlastete, auch ich wurde des �fteren um Hilfe gebeten (wahrscheinlich habe ich beim Bloggen meinen professionellen und vertrauensseligen Consultant-Look aufgesetzt).

Incheon ist ungef�hr da, wo Frankfurt wohl nur schwer hinkommen wird. Der Vergleich hinkt nat�rlich auch ein wenig, den Incheon Airport gibt es seit 10 Jahren, er ist also moderner und wurde aus einem Guss gebaut, w�hrend Frankfurt irgendwie wie St�ckwerk anmutet (Anbau von Startbahnen, wachsendes Verkehrsaufkommen, neue Terminals, weiterer Ausbau ist geplant).

Und auf jeden Fall sind die deutschen Beamten am Zoll mit mehr Humor ausger�stet (auch wenn die Ausstattung ziemlich altert�mlich ist. Als ich meinen Laptop verzollt habe, habe ich mir aus lauter Mitleid �berlegt, ob ich ihn nicht dortlasse). Das letzte Mal, als ich dort etwas verzollen musste, konnte ich mir einige Bemerkungen �ber die Umweltfreundlichkeit von Computern und die Zahl der Formulare anh�ren. Vor dem Computerzeitalter gab es Formulare in 3facher Ausfertigung. Danach wird zwar alles irgendwo digital gespeichert, allerdings 5mal ausgedruckt.

Naja, das Flugzeug startet um 12.30 Uhr, ich komme um 17.00 Uhr in Frankfurt an.

Leider habe ich Jim knapp verpasst, der von Seoul �ber Tokyo nach Houston und dann nach Denver fliegt.