April 2010
Monthly Archive
Thu 29 Apr 2010
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Business ,
Nepper,Schlepper, Bauernf�ngerComments Off on iPad-Klone in China aufgetaucht
Wer auf chinesischen Online Shops oder Online Plattformen wie Aliexpress, ein Ableger von Alibaba.com,� iPad-�hnliche Produkte sieht, noch dazu zum halben Preis, kann sich sicher sein, dass es sich hier um F�lschungen oder Nachahmungen handelt.
Auf aliexpress.com gibt es iPad-Klone bereits ab 200 USD. Laut einem Bericht von newsweek ist der iPad-Klon etwas schwerer und gr��er als das Original. Viele internationale Firmen haben in China mit Markenpiraterie und Plagiaten zu k�mpfen. Dabei geht es nicht nur um DVDs, Autos, oft auch Medizinische Produkte … Fast jede Branche ist inzwischen davon betroffen, auch chinesische Firmen sehen dies als immer gr��eres Problem an, je mehr sie selbst Innovationen auf den Markt bringen.



Sun 25 Apr 2010
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Business ,
Expo 2010 ,
Nepper,Schlepper, Bauernf�ngerComments Off on Typische Betrugsmaschen
Die Weltausstellung 2010� steht vor der T�r, der ein oder andere wird sich �berlegen, die Expo zu besuchen. Es wird also Zeit, vor typischen Betrugsmaschen zu warnen, auf die Chinareisende immer wieder hereinfallen
- gef�lschte Tickets. Die werden bereits in diversen Internetauktionsh�u�ern angeboten. Wer eine Expo-Reise unternehmen m�chte und noch keine Erfahrung mit China hat, sollte �berlegen, ob er nicht bei einem deutschen Reiseb�ro eine Expo-Reise bucht. Oder eben vor Ort kauft. Hier aber auch wieder darauf achten, dass man nicht auf Ticketh�ndler hereinf�llt, die eventuell rund um das Expo-Gel�nde auftauchen k�nnten. Wie Tickets aussehen und wo man sie bestellen kann findet man hier: http://en.expo2010.cn/expotickets/indexn.htm
- Man l��t sich abschleppen: Auch dieser Trick ist alt und es gibt ihn in vielen Variationen.
Touristen werden von Chinesinnen angesprochen, die den Touristen in ein Cafe locken, etwas teures bestellen und dann verschwinden. Der Tourist wird dann angehalten, die Rechnung zu zahlen
Vor allem weibliche Touristen werden angesprochen und mit kostenlosen Angeboten gelockt. Z.B. sich schmicken zu lassen. Man landet dann in einer Nebengasse und wird unter Druck gesetzt, Geld f�r einen �berteuerten Service zu zahlen
Rund um Sehensw�rdigkeiten gibt es immer noch Verk�ufer von Gem�lden oder �hnlichem zu total �berteuerten Preisen. Die Verk�ufer sind meist als Kunststudenten getarnt.
- Es werden Spam Emails versendet, die angeblich von den Veranstaltern der Expo kommen. Die Links leiten den Empf�nger dann auf eine Seite weiter, die Schadprogramme enh�lt
- Ich habe auch schon diverse Emails und Angebote erhalten, z.B. die Nutzung des Expo-Logos oder Investitionsmodelle rund um Shanghai. Ich habe das ungepr�ft in den Spam-Ordner geschoben. Genau wie bei den Olympischen Spielen ist die Nutzung der Expo-Logos reglementiert und wird von den Organisatoren nat�rlich auch �berwacht.
Sun 18 Apr 2010
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Business ,
Expo 2010 ,
PlagiateComments Off on Expo in Shanghai 2010
Ziemlich zum Schmunzeln fand ich die folgende Meldung der ChinaDaily �ber eine Copyright-Verletzung. Anscheinend wurden Teile des expo-Songs von einem japanischen Song geklaut:
http://www.chinadaily.com.cn/china/2010expo/2010-04/18/content_9744319.htm
Copyright-Verletzung? Da gab es doch auch schon ein kleines Skand�lchen vor Olympia 2008:
http://blogger.chinaseite.de/2008/03/10/olympia-wie-man-sich-blamiert.html
Die Weltausstellung in Shanghai beginnt am 1. Mai 2010.
Mehr zur Expo 2010.
Mon 12 Apr 2010
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China Allgemein ,
Recht und B�rokratie ,
UnsinnComments Off on Echt was wichtiges
Es kommt ja nicht oft vor dass ich was wirklich wichtiges zu berichten habe. Bei dieser Nachricht aus China hat es mich aber umgehauen.
Endlich haben China und Nepal erkl�rt, dass sie nicht kl�ren k�nnen wie hoch der Mount Everest denn wirklich ist.
Laut China ist der Mount Everest 8844.43 Meter hoch. Laut Nepal aber 8848 Meter.Beide L�nder haben jetzt erkl�rt, dass sie die Messung des anderen Landes als korrekt anerkennen.
Der Unterschied liegt darin, dass China nur bis zum Steingipfel misst, ohne den Schnee mitzuz�hlen. In Nepal z�hlt der Schnee mit, deshalb ist der Gipfel h�her.� Ich nehme dann aber doch lieber die GPS-Messung der United States National Geographic Society. Demnach ist der Gipfel 8850 Meter hoch. Ich finde, die Zahl l�sst sich leichter merken.
Fri 9 Apr 2010
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Business ,
China News ,
ITComments Off on Facebook nach China?
Die Ger�chtek�che brodelt schon seit einigen Tagen, konkret schein es aber nicht zu sein.
Kurz nach Googles Weggang plant angeblich Facebook den Einstieg nach China. Diese Nachricht hat jetzt auch den Einzug in die chinesischen Printmedien gehalten. Laut Larry Yu, dem Spracher von Facebook, beobachtet Facebook jedoch den Markt nur wie viele andere, hat jedoch keine konkreten Pl�ne. Nach Googles Ausstieg ist es PR-technisch auch nicht unbedingt der beste Zeitpunkt nach China zu gehen.
Wed 7 Apr 2010
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Business ,
China News ,
China Politik ,
ITComments Off on Google ohne ICP-Lizenz?
Auch f�r die letzten Zweifler sollte jetzt klar sein – Google hat sich mit seiner Suchmaschine endg�ltig aus China verabschiedet. Die ICP-Lizenz von Google (ICP = Internet Content Provider) ist Ende M�rz ausgelaufen und wurde nicht verl�ngert.
Eine ICP-Lizenz wird von jedem Betreiber einer Webseite (auch von privaten Webseiten) ben�tigt, wenn er innerhalb Chinas hosten m�chte.
Google wird allerdings weiterhin ein Forschungszentrum in China betreiben und auch weiterhin Werbung auf seinen Webseiten verkaufen.
Klagen gegen Google?
Es kann gut sein, dass Google sich in China bald gerichtlichen Auseinandersetzungen mit ehemaligen Partnern stellen muss, die Google eventuell Vertragsbruch vorwerfen k�nnten. Google d�rfte dabei vor chinesischen Gerichten einen schweren Stand haben.
Interessanterweise gibt es �brigens Ger�chte, dass Facebook seinen Dienst in China anbieten m�chte. Derzeit ist Facebook in China gesperrt.
Mon 5 Apr 2010
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Business ,
Recht und B�rokratieComments Off on Rep Office in China vom austerben bedroht?
H�tte ich letztes Jahr in China auf ein Beratungsunternehmen geh�rt, h�tte ich wohl f�r ein bestimmtes Projekt im Online-Bereich ein Rep-Office aufgebaut, mit einer Offshore-Holding in Hong Kong.
Repr�sentanzen in China� sind im Prinzip beschr�nkt auf
- Ausf�hren von Recherchen
- Unterst�tzung der Muttergesellschaft in China
- Werbung f�r die Muttergesellschaft
- Im Prinzip alles, was keinen direkten Gewinn f�r das Office in China erwirtschaftet
In der Praxis wurde in den letzten Jahren diese Struktur allerdings �u�erst strapaziert. Obwohl man als Rep-Office keine Vertr�ge abschlie�en und kein Einkommen erwirtschaften darf, haben viele ausl�ndische Firmen z.B. �ber Hong Kong oder “geliehene Rechnungen” und �ber spezialisierte HR-Firmen, welche Angestellte bezahlen (Rep-Offices d�rfen nicht direkt chinesische Angestellte einstellen), trotzdem quasi ein gewinnorientiertes Business betrieben.
Damit wird es wohl bald vorbei sein.
Wie gesagt gab es viele Rep-Offices in Verbindung mit einer eigens daf�r gegr�ndeten Firma in Hong Kong. Allerdings wird in Zukunft wohl von den Beh�rden strenger darauf geachtet werden, dass die Muttergesellschaft bereits 2 Jahre existiert.� Dies macht eine Offshore-Struktur in vielen F�llen unm�glich bzw. man hat nur die M�glichkeit, eine Briefkastenfirma, die bereist mehr als 2 Jahre existiert, zu kaufen.
Briefkastenfirmen sind �brigens v�llig legal, werden nur oft als M�glichkeit zur Steuerhinterziehung mi�braucht.
Dar�ber hinaus sind Rep-Offices nur noch f�r 1 Jahr g�ltig, nicht mehr f�r 3 Jahre. Und die Beh�rden werden wohl die Aktivit�ten von Repr�sentanzen strenger kontrollieren.
Es kann also durchaus sein, dass Rep-Offices in China bald aussterben. F�r die meisten Unternehmen sind sie jetzt schon nicht mehr die richtige Unternehmensform, um in China t�tig zu werden.
F�r den Berater, der uns letzes Jahr die Rep-Office-Struktur vorgeschlagen hat, ist China wohl immer noch der wilde Osten, in dem man als ausl�ndisches Unternehmen beliebig in Graubereichen operieren und eventuelle Strafzahlungen in Kauf nehmen kann.
Mon 5 Apr 2010
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Was mache ich gerade?Comments Off on Bewerbung einer Chinesin?
Mal wieder etwas f�r die Kategorie “Was mache ich gerade?” im Blog.
Ich habe einen Bewerbung einer Chinesin oder eines Chinesen (?) erhalten, habe allerdings keine Ahnung, ob der Name m�nnlich oder weiblich ist, leider ist der Name nur in Pinyin geschrieben.
Ich tippe mal (nach einer kurzen Internetrecherche) auf weiblich und hoffe ich liege bei der Antwort richtig.
Fri 2 Apr 2010
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Business ,
China Allgemein ,
China News ,
Nepper,Schlepper, Bauernf�ngerComments Off on Online Scams und Betrug in China
Ich bekomme �fters mal Emails oder telefonische Anfragen von Firmen, die im Zusammenhang mit China einem Betrug aufgesessen sind. Meistens geht es darum, dass Betroffene versuchten, Warenkleidung, Kamerazubeh�r oder �hnliches online aus China zu einem Bruchteil des Marktpreises zu bestellen. Hier mal eine Zusammenfassung der �blichen Scams
- Billige Markenware oder Elektronik: �ber einen seri�s aufgebauten Online Shop wird Markenware verkauft. Der Support ist professionell und geschieht per skype, Email oder telefonisch. Nach Bezahlung erfolgt keine Lieferung sondern es werden Nachzahlungen verlangt. Standardbegr�ndungen: Lieferkosten sind gestiegen, die Ware wird vom Zoll zur�ckgehalten, das g�nstige Angebot ist “ausgelaufen” und man solle etwas nachzahlen.
L�sung: Falls man per Western Union bezahlt hat, ist das Geld normalerweise futsch. Und bitte nicht bei mir beschweren, wenn ich den Betroffenen keine kostenlose Hilfe anbiete.
- Domainregistrierung: Anbieter senden einem Unternehmen mit Internetseite die Nachricht, sie h�tten eine Anfrage �ber die Registrierung einer cn-Domain oder �hnliches mit dem Markennamen oder Domainnamen des Unternehmens erhalten und m�ssten jetzt �berpr�fen, ob die Registrierung zul�ssig sei (Grund der �berpr�fung: beliebig). Gleichzeitig wird dem Unternehmen die Registrierung der Domains zu Wucherpreisen angeboten.
L�sung: Nachricht in den Spam-Ordner verschieben
- Zahlungen oder Lieferungen weiterleiten: Es wird ein “Represantative” f�r ein bestimmtes Land gesucht. Der soll dann vor allem Zahlungen von “Kunden” entgegennehmen und diese Zahlungen dann weiterleiten. Das deutsche Konto des Repr�sntanten, an welches die gutgl�ubige Kunden der chinesischen Firma �berweisen, dient dazu, Vertrauen aufzubauen – das Geld wird ja an ein deutsches Konto �berwiesen. Das Geld, welches vom Repr�sentanten nach China weitergeleitet wird, ist dann futsch, Ware aus China wird nie geliefert. Alternativ bestellt der chinesische Betr�ger Ware im Namen des “Repr�sentanten”. Der Repr�sentant leitet diese Ware weiter nach China und erh�lt Wochen sp�ter Rechnungen von deutschen Lieferanten.
- Der Verkauf von akademischen Titeln. Solche Titel-Verk�ufer gibt es auch “offline”, an Nebeneing�ngen an den meisten Eliteunis in China. Diese Titel sind nat�rlich wertlos, selbst wenn sie mit irgendwelchen Leistungen verbunden waren.
- Online-Kontakte und Geschenke: Westliche Firmen werden kontaktiert und dann zu Verhandlungen nach China eingeladen. Dort werden dann teure Geschenke verlangt, da dies in China so �blich sei. Die Kosten f�r Hotels, Essen usw. werden nat�rlich auch von der westlichen Firma getragen. Es kommt aber nie zu einem Gesch�ftsabschluss, die chinesischen Gesch�ftspartner verschwinden dann.
- Bestellungen und Zahlung per Scheck oder Kreditkarte: Ein chinesisches Unternehmen kontaktiert eine Deutsche Firma und bestellt Ware . Die wird dann mit gef�lschten Schecks von unbeteiligten und scheinbar seri�sen Drittfirmen bezahlt, die dem chinesischen Kunden angeblich noch Geld schulden. Die Schecks platzen dann, die Ware ist normalerweise futsch.
Mir ist kein Fall bekannt, in dem ein Betroffener sein Geld oder seine Ware zur�ckerhalten hat. Unter meist sehr nobel klingenden Adressen, die in den Webseiten, Emails oder Bestellungen angegeben sind, findet sich keine Firma. �ber die Webseiten “Whois” Eintr�ge an die Betreiber heranzukommen ist ebenfalls kaum m�glich.
Grunds�tzlich gilt bei allen Unternehmungen im Ausland – nicht nur in China: Gesch�fte laufen nicht �ber Vertrauen sondern �ber Kontrolle.