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Da Facebook in China immer noch gesperrt ist, habe ich mich entschlossen, von Facebook wieder in diesen Blog umzuziehen und ihn nach l�ngerer Pause wiederzubeleben.

A propos Facebook in China.

Richard Allan, Director of Policy in Europe spricht in einem Interview mit Ian Katz �ber die China-Pl�ne von Facebook. Auf die Frage, inwieweit Facebook chinesischen Forderungen nach Zensur entsprechen w�rde – wenn denn ein Markteintritt in China geplant sei – , redet er sich gekonnt heraus.

Hier das Video mit dem Interview:

http://www.guardian.co.uk/news/video/2012/mar/25/guardian-open-weekend-facebook-china

China ist die gr��te Quelle f�r Facebook-App Entwicklungen (ca. 20% laut Bloomberg.com). China ist immer noch der am schnellsten wachsende Internet-Markt, hat ca. 513 Millionen Internetbenutzer und nat�rlich noch viel Luft nach oben. Wenn Facebook also noch wachsen will, kann Facebook den chinesischen Markt eigentlich nicht ignorieren.
Die Frage ist, ob es eine “chinesische L�sung” geben k�nnte, d.h. z.B. auf facebook.cn, die vom �brigen Facebook getrennt ist, oder ob chinesische Internetnutzer in das bisherige Netzwerk integriert werden k�nnten.

Ob Facebook – egal mit welcher Variante – in China erfolgreich sein k�nnte, kann bezweifelt werden. Mit Sicherheit ist Facebook f�r die chinesischen Internetnutzer interessant, die Kontakte mit Ausl�ndern haben.� F�r die anderen Internetbenutzer gibt es erfolgreiche chinesische Soziale Netzwerke als Alternative, wie z.B. Qzone, Sina, Tencent und Renren.

 

Ausnahmsweise kein Spam:

Wer diese Email bekommt sollte dann doch lieber auf den Link klicken:

Man erh�lt normalerweise von seinem Provider eine Vorwarnung, dass diese Email von der CNNIC direkt geschickt wird, um die Daten des Domainbesitzers einer cn-Domain zu pr�fen.

Der Link, den man zur Bes�tigung anklicken muss, f�hrt zu http://remind.cnnic.cn/.

 

Domain Name Information Confirmation
(Please do not reply to the sender)
Dear CN Domain Name User:
This email is from China Internet Network Information Center (CNNIC), as the government authorities in China, CNNIC takes the responsibility of China’s domain name registry operation and administration. Thank you for registering CN your domain name!
CNNIC is sending the .cn Domain Name Information Confirmation email for 2011. For the non-confirmed domain name, CNNIC may take necessary measures. This may cause the unavailability of the corresponded Internet Website and emails of such domain name. In order to guarantee your domain name can be used normally and to protect your rights as a domain name holder in the future, we are writing to you and ask for your kind co-operation with us as follows:
According to the policy in Article 28th of “China Internet Domain Name Regulations”: applicant for domain name registration shall submit true, accurate and complete domain name registration information and sign a registrant agreement with the domain name registrar. Upon completion of domain name registration, applicant of domain name registration will become a registered domain name holder.
In order to protect your rights of being a domain name holder, please follow the prompts to check and confirm your domain name registration information.

Registrant Information
Registrant ID:xxxxxxxxxxxxxx
Registrant Name:xxxxxxxxxxxxxxxxxx
Registrant Organization:xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Domain Name:��� xxxxxx.cn
Registrar Name:��� xxxxxxxxxxxxxx

If your domain name registration information is true, accurate and complete, please click the following URL to confirm:

Ab und zu bekomme ich Anfragen von Unternehmen, die in China ihre Produkte online verkaufen m�chten.� Das Internet macht es ja m�glich.

So einfach ist es jedoch nicht. �ber folgende Probleme muss man sich Gedanken machen, ich unterscheide hier einfach mal grunds�tzlich zwischen zwei M�glichkeiten

  1. Der Shop l�uft auf einem Server im Ausland und es wurde keine Niederlassung in China gegr�ndet
  2. Der Shop l�uft auf einem Server in China (oder �ber ein Content Delivery Network) und die Produkte werden von der Niederlassung betrieben

Das folgende wird keine umfassende Aufz�hlung, nur einfach mal eine grobe Zusammenfassung von Problemen, die gel�st werden m�ssen.

zu 1) Server au�erhalb Chinas

  • Geschwindigkeit. Man sollte die Server auf jeden Fall nahe nach China verlegen. �blich sind Singapur oder Hong Kong. Bei Projekten, bei denen mit hoher Serverauslastung zu rechnen ist, kann es aber selbst hier zu Problemen kommen. Messungen haben ergeben, dass die Webfilter der chinesischen Regierung zu leichten Verz�gerungen (400-450 ms) f�hren.
  • Zahlungsmethoden: Wer keine Niederlassung in China hat auf jeden Fall Probleme, Online Zahlungen von B2C-Kunden zu erhalten. Man kann keine offiziellen Rechnungen (fa piao) ausstellen.� Der Zahlungsverkehr ist reguliert, der RMB keine frei konvertierbare W�hrung. Allerdings bietet Alipay inzwischen f�r ausgew�hlte Kunden die M�glichkeit grenz�berschreitenden Zahlungsverkehrs an, d.h. der Endkunde zahlt in RMB, der Verk�ufer erh�lt das Geld in einer ausl�ndischen W�hrung bei einer Partnerbank von Alipay
  • Probleme bei einem sp�teren Serverumzug nach China: Hier kann es zu Problemen kommen, wenn man Online Services innerhalb Chinas anbietet und dann mit derselben Domain nach China umziehen will, mit der man seinen Dienst schon vorher auf chinesisch betrieben hat.
  • Baidu:� Die gro�e Preisfrage, die ich immer wieder h�re: Werden Webseiten, die eine ICP-Lizenz haben, besser gerankt oder nicht? Darauf kann leider nur Baidu eine Antwort geben. Ich selbst habe noch keinen Unterschied feststellen k�nnen. Es ist allerdings zu beobachten, dass Baidu andere Rankingkriterien als Google hat. Vor allem werden gro�e Portale (und deren themenrelevanten Subdomains) bevorzugt, die manchmal sogar� die ersten 2 Seiten besetzen. Auf SEO zu setzen ist mit Sicherheit f�r neue Online Projekte keine gute Strategie.
  • Und SEM kann man mit Baidu nat�rlich auch machen, wenn man keine ICP-Lizenz hat.

Entgegen vieler Ger�chte h�ngt die Internetzensur nicht damit zusammen, ob man seine Server innerhalb oder au�erhalb Chinas hostet, eine ICP-Lizenz hat oder nicht. Inhalte werden von den chinesischen Zensurbeh�rden unabh�ngig davon zensiert, meist automatisch (IP-Filter, Filterung von keywords im Content oder in URLs, manuelle Filter, automatische Filterung von Bildern usw.). Es kann bei kleineren Shared-Hosting L�sungen dazu kommen, dass man mitgesperrt wird, da z.B. eine andere Webseite, die mit dergleichen IP-Adresse betrieben wird, gesperrt wurde.

zu 2) Die Server sind in China und man hat dort eine Niederlassung

  • Geschwindigkeit: Das chinesische Internet ist quasi zweigeteilt, im S�den die China Telecom, im Norden China Unicom. D.h. wenn im Norden gehostet wrid, kann es sein, dass die �bertragungsrate in den S�den langsamer ist. � Dies bedeutet, dass man eventuell im Norden und S�den Server betreiben muss (oder ein Content Delivery Network ben�tigt)
  • Vorteil ist, dass man alle g�ngigen Zahlungsarten anbieten kann (Zahlung bei Lieferung, Kreditkarte, Direkt�berweisung usw.)
  • Lizenzen:� Man muss eine Niederlassung in China aufbauen (eventuell ein JV mit einem chinesischen Partner) und dazu die n�tigen Lizenzen beantragen. Sobald man seine Webseite in China hostet, ben�tigt man einen ICP Lizenz (egal ob es eine private oder gesch�ftlich genutzte Webseite ist). Ben�tigt man ein nicht-kommerzielle Lizenz (was z.B. m�glich ist, wenn man keine value added telecom� services anbietet sondern Services, die unter “basic telecom services” fallen), gen�gt eine einfach Registrierung online.� Bei value added telecom services ben�tigt man eine kommerzielle ICP-Lizenz. All das ist ein sehr langwieriger Prozess und es kann teilweise ein Jahr oder l�nger dauern, bis man das alles hinter sich hat. Schon die� Registrierung einer Niederlassung (WFOE) in China dauert oft l�nger als einem einige Unternehmensberater erz�hlen. Der reine Registrierungsprozess ist zwar nicht sehr schwierig, allerdings muss man auch mit einer Vorlaufzeit rechnen, um alle Unterlagen in Deutschland zu besorgen, zu �bersetzen und zu beglaubigen. Und wenn die WFOE registriert ist, m�ssen die technschen L�sungen gefunden und eventuell weitere Lizenzen f�r das Online Business beantragt werden.

Ich habe schon oft geh�rt, dass man als WFOE keine Webseite in China ohne chinesischen Partner (JV) betreiben kann (oder eben �ber einen chinesischen Partner, der die Webseite f�r die WFOE betreibt).� Das stimmt nat�rlich nicht. Grunds�tzlich kommt es darauf an, ob der eigene Service als value added telecom services oder als basic telecome service eingestuft wird.� Allerdings sind die Definitionen hier etwas schwer durchschaubar und man sollte sich vorab schonmal bei Beh�rden erkundigen.

Linkedin, das weltweit gr��te Online Busines Netzwerk hat ja schon l�ngere Zeit Probleme mit der chinesischen Zensur.

Nach einem Bericht des Spiegels soll es jetzt auch xing.com erwischt haben. Das Business Portal ist in China gesperrt oder zumindest der Zugriff derzeit f�r Benutzer nicht ohne weiteres M�glich (Verbindungsunterbrechungen, timeouts, Aufruf der Seite nicht m�glich).

Facebook,� Twitter, Linkedin, Youtube und andere Dienste von Google, jetzt auch Xing.com.

xing.com hat in China ca. 500.000 Benutzer.

Die Sperre ist wohl Teil einer versch�rften Kampagne gegen Regimekritiker.

Allerdings profitieren nat�rlich lokale Anbieter in China von diesen Sperrma�nahmen.

Chinesische Nachahmer von westlichen erfolgreichen Online-Unternehmen wird dadurch die westliche Konkurrenz vom Leibe gehalten und die Entwicklung chinesischer Anbieter gef�rdert.

Ich habe auf meinem neuesten Artikel auf Chinaseite.de

Online – Betrugsmaschen aus China

so eine Art “Best of” zusammengetragen. Von den typischen Emails a la “Nigeria Connection“, die hoffentlich automatisch in den Spamfilter landen bis hin zu etwas ausgekl�gelteren Systemen, die z.B. westlichen Mittelst�ndler als Zielgruppe haben und gro�e Bestellungen in Aussicht stellen und w�hrend der “Verhandlungen” Geb�hren und Geschenke abzocken.

F�r die China-Experten unter den Lesern wohl alles alte H�te, ich bekomme aber trotzdem regelm��ig Anfragen von Opfern, denen ich dann nur noch den unbefriedigenden Rat geben kann, sich mit dem Verlust abzufinden.

Die Ausnahmen (bei denen ich gerne weiterhelfe) sind diejenigen, die Anfragen an mich schicken BEVOR sie Geld ins Ausland senden.

Den Teil “Typische Anzeichen f�r Online Betrug gibts schon im Blog, den Rest kann man im Artikel auf Chinaseite.de lesen.

Typische Anzeichen f�r Online Betrug aus China

Einige der folgenden Punkte deuten klar auf einen Betrug hin (billige Markenartikel, ungew�hnliche Geb�hren), andere (Einladungen zur Unterschrift) sind nur eines von kleinen Anzeichen, die bei H�ufung misstrauisch machen sollten:

Allgemein

  • Visitenkarten sind fehlerhaft oder weisen Ungereimtheiten auf (z.B. Telefonnummern, die nicht funktionieren, mehrere Personen aus angeblich der gleichen Firma, aber nur einer hat Business Cards, keine Firmen-Emails usw…
  • Geb�hren im Vertrag k�nnen nicht erkl�rt werden
  • Gesetzliche Vorschriften im Zusammenhang mit Export, Import oder den Produkten sind nicht bekannt
  • Angebot, Informationen zu verkaufen (Regierung, Konkurrenz)
  • B�ro befindet sich nicht in typischen Business-Vierteln
  • Junge Unternehmer, das Unternehmen ist j�nger als ein Jahr oder kann nur eine kurze “Historie” aufweisen
  • Das Gesch�ftsfeld des chinesischen Partners deckt sich nicht mit dem Produkt, das er kaufen m�chte
  • Der Kunde lehnt sonst typische Schritte ab, wenn ein Produkt bestellt wird, m�chte z.B. keine Einf�hrung, keine Tests durchf�hren, keinen Vertrag �ber Wartung des Produkts usw.
  • Ungew�hnlicher Transportweg oder die Empf�ngeradresse ist nur ein Logistikunternehmen

Beim Verkauf nach China

  • Der chinesische angebliche K�ufer l�dt den westlichen Verk�ufer unter Vorw�nden nach China ein (Dokumente m�ssten beglaubigt werden, hochrangige Unternehmensvertreter sollen den Vertrag pers�nlich unterschreiben)
  • Es werden teure Gastgeschenke verlangt
  • Es wird ungew�hnlicher Zeitdruck aufgebaut
  • Ein chinesischer K�ufer will bestellen, bietet eine gro�e Summe f�r eine kleine Bestellmenge, vereinbart wird Zahlung nach Lieferung. Der deutsche Lieferant sieht nach Senden der Ware kein Geld
  • Der K�ufer bezahlt per Scheck und die H�he des Betrags ist gr��er als ausgemacht.
  • Der K�ufer kann nur ungen�gende Referenzen nachweisen, gibt nur bruchst�ckhaft Informationen heraus, immer nur so viel wie vom K�ufer verlangt wird.

Beim Kauf aus China

  • Ein chinesischer Lieferant bietet Markenprodukte (zu) g�nstig an
  • Es werden Geb�hren verlangt, z.B. f�r Zollbeamte, Beamte, Beh�rden
  • Der Empf�nger besteht auf Western Union als Zahlungsmittel. Western Union wird von vielen Betr�gern immer noch als Zahlungsmittel gebraucht. Man sendet das Geld per Western Union und dazu z.B. per Email eine 10stellige Money Transfer Control Number (MTCN). Der Empf�nger geht dann zu einem Western Union B�ro, weist sich aus, beantwortet dann alle Fragen zum Empf�nger und dem gesendeten Betrag – und das Geld ist weg.
    Western Union wei�t sogar selbst auf seiner Webseite darauf hin und versucht die Kunden zu sensibilisieren, so dass sie kein Geld an Gesch�ftspartner senden, die sie vorher noch nicht getroffen haben. Trotzdem wird dieser Service immer noch von Online Betr�gern als Zahlungsmittel verwendet und es gibt noch genug Opfer, die darauf hereinfallen und dabei sogar die Hinweise auf der Website von Western Union �berlesen.

iPad App made in Korea

Der Pulverdampf hat sich gelegt, Google und die chinesische Regierung haben sich wohl auf einen Waffenstillstand verst�ndigt, bei dem beide Seiten das Gesicht wahren k�nnen.

Google hatte Anfang des Jahres angek�ndigt, in China nicht mehr zu zensieren. Es war viel �ber die Beweggr�nde spekuliert worden. Die Herkunft des Google-Mitbegr�nders, ein Ausweg aus einem erfolglosen Markt oder doch ein echtes Aufbegehren gegen Internetzensur und gegen den entdeckten Angriff auf Google-Konten, der anscheinend von China ausging (Beweise gibt es daf�r wohl noch nicht so richtig).
In der chinesischen Presse war die Ank�ndigung nach einigem Z�gern weitgehend als Aktion kritisiert worden, hinter der die US-Regierung stehe.
Google hatte danach einen halben R�ckzieher gemacht, indem die Suche von google.cn einfach auf die Hongkonger Webseite umgeleitet wurde, die nicht durch Google selbst zensiert wird – jedoch von der chinesischen Zensurbeh�rde.
So ausgetrickst zu werden hat der chinesischen Regierung nat�rlich gar nicht gefallen. Als die j�hrliche Lizenzverl�ngerung anstand wurde Google bedeutet, dass eine automatische Weiterleitung nicht akzeptiert werden w�rde. Die ICP-Lizenz (Online Lizenz, die jede Webseite in China haben muss, um legal betrieben zu werden) war in Gefahr.
Google hat danach immerhin die Webseite von google.cn so ge�ndert, dass der Benutzer nicht mehr automatisch auf die Hongkonger Seite weitergeleitet wird. Wer jetzt auf die Google-Suche will muss aktiv auf einen Link klicken. Das hat die chinesische Regierung trotz vieler Unkenrufe von Experten wohl akzeptiert.
Wie ist dieser Kompromiss zu bewerten?
Erst mal hat Google einen Markt nicht verlassen, auf dem das Unternehmen durchaus erfolgreich war. Baidu ist zwar Marktf�hrer, wenn man allerdings bedenkt mit welchen Hindernissen Google konfrontiert war, kann man den Marktanteil von mehr als 30% durchaus als Erfolg bewerten.
Unter anderem gab es immer wieder Blockaden durch die chinesischen Zensurbeh�rden. Des weiteren hatte Google jahrelang den Nachteil, dass es eine Musiksuche �hnlich wie die beliebte mp3-Suche von Baidu, nicht anbieten konnte – dies h�tte wohl sofort eine Menge Klagen in den USA zur Folge gehabt.
Es gab sogar 2002 und 2008 Berichte, wonach Google.cn von den chinesischen Zensurbeh�rden auf den Konkurrenten baidu.com weitergeleitet wurde.
Die chinesische Regierung hat ihr Gesicht ebenfalls gewahrt und kann durch die Blockade einiger Google-Dienste immerhin immer wieder Nadelstiche setzen, um zu beweisen, dass die jetzige L�sung vom Goodwill der chinesischen Regierung abh�ngig ist.
Google hat mit der Aktion zwar etwas Marktanteil verloren, immerhin als gro�es Unternehmen ein Ausrufezeichen gegen Internetzensur gesetzt und dabei den gr��ten Wachstumsmarkt im Internet riskiert.
Auf das n�chste Kapitel in dem Streit kann man gespannt sein.

Facebook ist derzeit in China immer noch gesperrt. Es gab kurzfristig Ger�chte, Facebook wolle in den chinesischen Markt, eine chinesische Sprachversion gibt es ja schon seit l�ngerem.

Login in Facebook ist trotz der Sperre m�glich, allerdings nur mithilfe von Proxy Servern oder VPN Verbindungen.� Ich verwende daf�r http://www.strongvpn.com.� Allerdings muss man� Open VPN verwenden, da manche Internet Service Provider in China das Generic Routing Encapsulation Protokoll sperren, das f�r PPTP VPN-Verbindungen ben�tigt wird. Damit ist der Login in Facebook oder andere Social Networks die in China gesperrt sind, ohne weiteres m�glich.


Die Ger�chtek�che brodelt schon seit einigen Tagen, konkret schein es aber nicht zu sein.

Kurz nach Googles Weggang plant angeblich Facebook den Einstieg nach China. Diese Nachricht hat jetzt auch den Einzug in die chinesischen Printmedien gehalten. Laut Larry Yu, dem Spracher von Facebook, beobachtet Facebook jedoch den Markt nur wie viele andere, hat jedoch keine konkreten Pl�ne. Nach Googles Ausstieg ist es PR-technisch auch nicht unbedingt der beste Zeitpunkt nach China zu gehen.

Auch f�r die letzten Zweifler sollte jetzt klar sein – Google hat sich mit seiner Suchmaschine endg�ltig aus China verabschiedet. Die ICP-Lizenz von Google (ICP = Internet Content Provider) ist Ende M�rz ausgelaufen und wurde nicht verl�ngert.

Eine ICP-Lizenz wird von jedem Betreiber einer Webseite (auch von privaten Webseiten) ben�tigt, wenn er innerhalb Chinas hosten m�chte.

Google wird allerdings weiterhin ein Forschungszentrum in China betreiben und auch weiterhin Werbung auf seinen Webseiten verkaufen.

Klagen gegen Google?

Es kann gut sein, dass Google sich in China bald gerichtlichen Auseinandersetzungen mit ehemaligen Partnern stellen muss, die Google eventuell Vertragsbruch vorwerfen k�nnten. Google d�rfte dabei vor chinesischen Gerichten einen schweren Stand haben.

Interessanterweise gibt es �brigens Ger�chte, dass Facebook seinen Dienst in China anbieten m�chte. Derzeit ist Facebook in China gesperrt.

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