Chinesische Kultur


Viele Ausl�nder legen sich chinesische Namen zu, wenn sie mit China zu tun haben, manche mehr oder weniger gelungen. Ich habe im Laufe der Zeit mehrere chinesische Namen erhalten – bewusst und unbewusst.� Mein erster war irgendwie zu philosophisch , ???.(Jin Xifa) und wurde mir vom Wohnheimleiter w�hrend meines Auslandsstudiums gegeben.

Der n�chste Name war dann ?? (kleines Gold oder vielleicht eher “Kleiner Kim”). Den erhielt ich w�hrend meiner Arbeit an der Uni. Ich fand erst im Laufe der Zeit heraus, dass mit Xiao Jin ich gemeint war, als mehr und mehr Chinesen im B�ro anriefen und nach diesem omin�sen Xiao Jin fragten.

Name Nr. 3 war dann ??? ?Jin Zhiqiang?, mit dem die meisten Chinesen aus meinem Bekanntenkreis zufrienden waren.

Jetzt kam im Rahmen einer Firmenregistrierung Name Nr 4. zustande??? ????Hintergrund des neuen Namens ist anscheinend eine (neue?) Vorschrift, dass der Legal Representative bei einer Firmenregistrierung einen chinesischen Namen haben muss, dessen Aussprache mit dem westlichen Namen �bereinstimmen muss (die war neu f�r mich).

Heute hatte ich eine l�ngere Skype-Diskussion mit einem chinesischen Manager, der f�r ein US-Unternehmen in China arbeitet. Es ging darum, wie ausl�ndische Unternehmen das lokale Management kontrollieren.

Er meinte hier einen grunds�tzlichen Unterschied in der Philosophie von US- und europ�ischen Unternehmen, die in China investieren, festgestellt zu haben. W�hrend es f�r US-Unternehmen meistens selbstverst�ndlich sei, ihre eigenen Controlling-Ma�nahmen auf China zu �bertragen, kenne er einige europ�ische Unternehmen, bei denen sich sogar der lokale Manager �ber den Vertrauensvorschuss gewundert habe, insbesondere wird von vielen westlichen Investoren die Bedeutung des Firmenstempels untersch�tzt. Ein weiterer Fehler ist, Kontrollma�nahmen nach einiger Zeit schleifen zu lassen.

Hier mal einige grundlegende Ma�nahmen, die auch kleine Unternehmen einhalten sollten (selbst wenn es auch finanziell einen Zusatzaufwand bedeutet)

  • genauer Background-Check des lokalen CEO bei der Einstellung.
  • Legal Represantative der WFOE kann zu Beginn immer noch jemand in der Muttergesellschaft sein (normalerweise ist der “Chairman of the Board”), der dann regelm��ig nach China fliegt, w�hrend der General Manager vor Ort eben f�r das Tagesgesch�ft zust�ndig ist
  • unangek�ndigte Kontrollen vor Ort
  • Klare Richtlinien f�r die Barkasse. Lieferanten per �berweisung bezahlen, soweit wie m�glich. Die Barkasse so gering wie m�glich halten
  • Genau festlegen, wer welche Betr�ge genehmigen und ausgeben darf
  • Berichtswesen einf�hren (z.B.Buchhaltung/Steuererkl�rungen zweisprachig, englisch, chinesisch)
  • regelm��ige Reports an das Board

Stempelmanagement in China

H�rt sich komisch an, ist aber in China extrem wichtig.� Die Bedeutung des Firmenstempels kann gar nicht untersch�tzt werden. Man macht sie nicht einfach selbst, sondern beantragt die Herstellung beim Public Security Bureau????). Es gibt verschiedene Stempel:

  • Company Chop: Ein runder Stempel, mit dem Firmennamen eingraviert. Jedes Unternehmen erh�lt nur einen Firmenstempel. Alle wichtigen Dokumente und Vorg�nge ben�tigen den Firmenstempel (�nderung von Firmendokumenten wie Business Scope, Firmenname …, Er�ffnung eines Bankkontos,
  • Name Chop: Mit dem Namen des Legal Represantative, wird bei der Administration of Industry and Commerce registriert und gilt auch als Unterschrift des Legal Represantative des Unternehmens, oft in Verbindung mit dem Company Chop
  • Finanzstempel: Wird normalerweise verwendet, wenn man Zahlungen veranlasst (Scheck, Fa Piao).
  • Human Resource Stamp: Wird verwendet beim Unterzeichnen von Arbeitsvertr�gen oder beim abstempeln von Dokumente, die notwendig sind, um ein Arbeitsverh�ltnis zu registrieren
  • Contract Stamp: Wird verwendet um Vertr�ge im Gesch�ftsverkehr mit anderen Unternehmen abzustempeln
  • Import und Export Stempel

Es gibt verschiedene M�glichkeiten, den Gebrauch verschiedener Stempel zu kontrollieren. Die Stempel sollten im Safe aufbewahrt werden. Auch sollte dem Management klar sein, welche Bedeutung die einzelnen Stempel haben, welche Dokumente und Vertr�ge mit welchem Stempel versehen werden. Der Gebrauch der Stempel sollte im Idealfall auch dokumentiert sein.

Der Business Stamp kann vom CEO aufbewahrt werden, der Financial Stamp von der Steuerberatung, der Name Chop

Die neue Suchmaschine von Microsoft soll “bing” hei�en:

http://www.bing.com/ComingSoon

Ich frage mich nur, warum das erste Wort, dass mir dazu einf�llt, “Krankheit” ist.� Ach ja. Das chinesische Schriftzeichen ? , welches soviel wie Krankheit bedeutet und wie die neue Suchmaschine ausgesprochen wird. Klar, es gibt noch mehr Schriftzeichen mit der gleichen Aussprache, aber das f�r Krankheit f�llt mir dazu als erstes ein.

Ich frage mich, welches Schriftzeichen einem chinesischen Muttersprachler dazu einf�llt. Egal, in China wird ? bestimmt ein gro�er Renner.

Man kann gespannt sein, wie dieser neue Name in der chinesischen Blogosp�hre aufgenommen wird. Ich werde das in den n�chsten Tagen verfolgen.

Aus einem Telefongespr�ch von vor ein paar Wochen, musste gerade daran denken:

Ich: “Ich habe das Problem bereits mit Herrn Xie diskutiert, er ist meiner Meinung.”

Er: “Aha, den Herrn muss ich mir mal n�her anschauen.”

Ich (etwas iritiert, da dieser Herr Xie bei ihm arbeitet): “Ja, das sollten sie vielleicht.”

Minuten sp�ter:

Er: ” Ki scheint ja dergleichen Meinung zu sein, vielleicht stimmts ja doch. Sie kennen ihn ja schon.”

Ich (keine Ahnung habend, wer dieser Ki ist):”Kann sein, dass ich ihm schon begegnet bin.”

Noch ein paar Minuten sp�ter stellten wir fest, das Herr Xie und dieser Ki die gleiche Person sind.� Anscheined wurde sein Name (Xie) ein Jahr lang in der Firma falsch ausgesprochen, n�mlich (Ki, auch ohne das e) und dar�ber hinaus haben alle seinen Nachnamen zum Vornamen gemacht. Er hat aber nie jemandem Bescheid gesagt, weil er dachte, sein Vorname sei sowieso zu schwierig f�r uns Deutsche und hat aus dem gleichen Grund auch nicht die Aussprache seines Nachnamens korrigiert.

Anscheinend gibt es den Film �ber John Rabe bereits als Raubkopie in China, obwohl er erst gestern in vielen Kinos in China anlaufen sollte. Der Film soll ja nach James Bond “Ein Quantum Trost” der gr��te Kinostart in China gewesen sein. Die Premiere in China gabs bereits am 28. April in Peking. In Deutschland l�uft der Film bereits seit dem 2. April.

Ich habe mit einem Bekannten gechattet, der hat sich vor allem dar�ber gewundert, dass Rabe in dem Film nicht als Held dargestellt wird. Ich habe den Film leider noch nicht gesehen, in Korea gibts den Film leider (noch) nicht, zumindest habe ich ihn noch nicht im Kinoprogramm entdeckt. Aber ich kann mir vorstellen, dass so ein Film �ber Ereignisse im 2. Weltkrieg, in dem ein Deutscher, der NSDAP-Mitglied war, mal positiv wegkommt, von einem deutschen Regisseur wohl nur so von politischer Korrektheit triefen wird. Ok, das ist ein Vorurteil, das ich aber beibehalten werde, bis ich den Film selbst gesehen habe.

Ich bin gespannt, wie der Film in Japan ankommt. Das Nanjing Massaker ist dort ja heftig umstritten. Ich habe vor ca. 10 Jahren in China studiert und dort ein Jahr lang mit einem Japaner in einem Zimmer zusammengelebt. Seine Theorie war, dass die Japaner gar keine andere Wahl hatten, als auf chinesische Zivilisten zu schie�en, da sich die Widerstandsk�mpfer als Zivilisten verkleidet hatten. Nach ihm seien auch nicht so viele Chinesen umgekommen. Immerhin h�tten gar nicht so viele Chinesen in Nanjing gewohnt.

Ich habe nach einer Weile aufgeh�rt, mit ihm �ber solche Themen zu reden.

…ist der Platz, in dem (neben D-22 im Haidian district)�in Peking junge Rockbands auftreten. Dabei gibt es einige Bands, die eher entt�uschen. Aber am Samstag abend gab es mal wieder ein echtes Highlight. ????? (h�u�h?i�d��sh? y�), �bersetzt “Queen Sea big shark”, sind aufgetreten. Gegen 22 Uhr ging es mit einer ca. 6 min�tigen Einstimmungsvideo los. Dabei wurde, zu ihrem Song C.B.D., Bilder aus China, dem chinesischen Fernsehen, Videoschnipsel und Pekinger Impressionen zusammengef�hrt. Ob es sich dabei um eine Hommage oder eine Satire handelte, konnte ich leider nicht feststellen.

Danach betraten die Frontfrau und Schlagzeuger, Gittarist und Bassist die B�hne, und die ca. 200 bis 300 Konzertbesucher begr��ten sie freudig. Die Band ist wohl nicht mehr ganz unbekannt, zu allen Songs wurde freudig mitgesungen. Dabei sind die Songtexte alle in Englisch, wobei ich wie oft dennoch wenig verstanden habe. Generell kamen die Songs um einiges rockiger r�ber, als sie auf der CD sind, die ich mir sp�ter gekauft hatte. Aber das zeichnet ja auch gute Livebands aus.

Im Konzertsaal herrschte schnell ein Klima wie in der Saune, aber da mu�ten Zuschauer und Band �ber 90 Minuten durch. Gegen kurz vor 12 war das Konzert wieder vorbei, und die Menge str�mte heim oder in die umliegenden Cafes und Bars, vor allem in die benachbarte und �beraus beliebte Nan Luo Gu Xiang.

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Solche Abende zeigen mir immer, dass in China viel in Bewegung ist – mehr als Wirtschaftswachstum, Umweltverschmutzung oder die Probleme der Menschenrechte. Es gedeiht hier etwas Neues, Eigenes, die Leute sind kritisch und kreativ, und es zeigt mal wieder, dass dieses Land nicht mit ein paar W�rtern beschrieben werden kann, sondern dass es hier alles gibt. Gutes wie Schlechtes.

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Wer mal Lust hat reinzuh�ren, die Band ist auf myspace zu finden: Englisch gibt es hier:

http://cn.profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&friendID=1301067668

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und Chinesisch hier:

http://www.myspace.cn/queenseabigshark

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Mein Liebling ist �brigens Nr. 5: der Song “hello! passengers!” sowie 6 “love is pop”

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P.S. Der Bandtitel bezieht sich �brigens auf den benachbarten Houhai See. Allerdings hat der keine Haie, sondern h�chstens ein paar Goldfische, welche bei der akuten Wasserverschmutzung allerdings oft schon an der Oberfl�che treiben (beim letzten Bootstrip, letzten Sonntag, habe ich 3 gez�hlt).

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Leo.

Neulich hatte ich ja schon einmal �ber die gestiegene Gewaltbereitschaft in SANLITUN berichtet. Seit neustem gibt es einen Fall, der die Ausl�nder hier in Peking noch mehr erschreckt. Und zwar wurde vor knapp 1 Woche ein Ausl�nder in SANLITUN �berfallen. Von 2 bis 3 M�nnern und mit einem sogenannten “Taser”, einer Elektroschockpistole. Das Erschreckende f�r viele daran: Der Mann wurde nicht von Chinesen, sondern von Ausl�ndern �berfallen und beraubt. Das trifft die hier lebenden Ausl�nder an einer empfindlichen Stelle, den bislang lief man hier blind durch alle dunklen Gassen, weil 2 Glaubenss�tze galten:
1.) Chinesen �berfallen keine Ausl�nder, da dies
a.) gegen Kultur und Gastfreundschaft verst��t aber
b.) vielmehr damit zu tun hat, dass die chinesischen Gerichte �bergriffe auf Ausl�nder viel st�rker ahnden als auf Einheimische
2.) In China/Beijing lebende Ausl�nder stellen auch keine Gefahr da (h�chstens als betrunkene Raufbolde), da diese
a.) Entweder als Expats hier leben und im Geld schwimmen
b.) Seit langer Zeit in Peking sind und sich ein eigenes Business er�ffnet haben (brauchen also auch kein Geld aus Ueberf�llen)
c.) Als Praktikanten oder Studenten hier nur ein halbes Jahr sind und sich nicht auf �berf�lle spezialisieren
d.) Generel fast alle hier lebenden Ausl�nder nicht aus den Schichten kommen, aus denen Gewaltt�ter �fters vermutet werden.
Dieser Glaubenssatz gilt nun nicht mehr. Ich bin gespannt, ob es zu weiteren �bergriffen kommt. Anscheinend hat auch die lokale Polizei schon Sorgen, denn die meisten chinesischen Polizisten streifen noch immer ohne Waffe (selbst ohne Schlagstock oder Handschellen) durch ihr Revier, da der Respekt gegen�ber ihrem Amt noch existiert. Im Falle eines Zusammentreffens mit obiger R�uberbande w�rde ihnen das aber auch nicht mehr helfen.

Leo.

Nachdem nun das chinesische Neujahrsfest vorbei ist, sind auch die letzten Kollegen wieder in Peking eingetroffen. Freudig berichten sie von der Zusammenkunft mit der Familie und unter der Hand auch mal, dass eine Woche daheim ganz sch�n anstrengend ist. Und sich jeden Mittag und Abend den Bauch voll schlagen, davon haben Sie nun erst mal genug.

Aber mich interessiert etwas anderes: Fassen die Chinesen �ber den Jahreswechsel auch Entschl�sse wie die Deutschen? Nehmen sie sich auch vor, weniger zu rauchen, mehr Sport zu treiben, vielleicht sogar sich neu zu bewerben oder wie manche Deutsche sogar hoffen, ihr ganzes Leben zu �ndern? Ich frage ein wenig herum. Den Kollegen ist dieses Vorgehen sehr fremd.

�Wozu brauche ich da den Urlaub? Etwas �ndern kann man immer�, meint eine Kollegen. �Obwohl�, merkt ein anderen an,�die Chinesen machen lieber langsame Schritte als schnelle. Radikale Wechsel sind eher nicht so ihr Ding.�

Wenn ich mich selber so umsehe, dann glaube ich auch, dass die chinesischen Kollegen sich eher mit Gegebenheiten anfreunden. Richtige Klagen h�rt man eher selten. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich so wenig in ihrer Sprache verstehen.

Eine Sache gibt es allerdings, die Chinesen nach Chinese New Year durchf�hren. Und zwar bewerben sie sich wie wild bei anderen Firmen. Hintergrund ist, dass man zu dieser Zeit den Bonus der alten Firma schon erhalten hat, und bei fr�hem Einstieg in die neue Firma sich auch den Bonus des aktuellen Jahres sichern kann �Aber dieses Jahr bewerben sich nicht viele�, sagt eine Kollegin. Haben alle Sorgen wegen der Krise.

Leo.

Ich glaube, es gibt in China sehr, sehr viele interessante B�cher, die ich jedoch nie lesen werde, da nur selten eine �bersetzung ins Englische erfolgt. Allerdings gibt es Ausnahmen. Eine davon ist “der letzte Eunuch von China” und wird seit neuestem auf Englisch verkauft. Leider konnte ich das Buch noch nicht kaufen, allerdings lassen die Kritiken neugierig werden.

Sie handelt von einem�Jungen mit Namen Sun Yaoting, welcher 1902 geboren wird. Schon als Kind bewundert er einen angesehenen entfernten Verwandten, welcher ebenfalls im Palast als Eunuch Dienst tut und es zu Wohlstand gebracht hat. Im Alter von 10 Jahren, im Jahr 1912, hat er nach langen Betteln nun seinen Vater �berzeugt. Aber dieser kastriert ihn selber, um dem Sohn die Karriere zu erm�glichen. Die Heilung (will mir gar nicht vorstellen, wie das abgelaufen ist) dauert �ber 3 Monate. Erst dann kann sich Sun Yaoting am Hofe bewerben, wird aber sehr schnell in den�engen Kreis um den Kaiser Puyi aufgenommen. Auch wenn der als “letzter Kaiser” bekannte Regent nicht mehr viel Macht hatte, er lebte noch lange Zeit am Hofe, und mit ihm Sun Yaoting, welcher in dem Buch dann �ber die merkw�rdigen Rituale und das verschwenderische Leben am Hofe berichtet. Auch wenn zu dieser Zeit das Leben in der verbotenen Stadt laufend bergab ging, und die Machtbasis des Kaisers sich weiter aufl�ste.

Sp�ter wurde Sun Yaoting Verwalteter von mehreren Tempeln in China. Die Gesellschaft der Eunuchen scheint dabei ein starkes B�ndnis zu sein, gegenseitig half man sich in die besten Positionen, auch da man tiefe Verbindungen in die bessere Gesellschaft hatte.

Der letzte Eunuch wurde 94 Jahre alt, er starb erst 1996 und kann somit auf fast ein Jahrhundert blicken. Er hat gesehen, wie sich China ver�ndert hat. Mal sehen, ob das Buch h�lt, was es verspricht.

Leo.

Im Chinesischunterricht haben wir uns letztens �ber M�rchen und Geschichten unterhalten. Dabei war auch eine �ber Perfektionismus. Und die geht so. 7 Freunde sitzen zusammen. Einer bringt eine Flasche Alkohol mit. Um sie zu teilen, ist es leider viel zu wenig. So beschlie�en sie, um die Wette zu malen. Wer als erstes eine sch�ne Schlange fertig gezeichnet hat, soll die Flasche bekommen. Und so zeichnen sie eifrig los. Einer von Ihnen ist nach kurzer Zeit fertig und hat eine tolle Schlange gemalt. Er schaut sich um�die anderen zeichnen alle noch. Da ihm das zeichnen Spa� macht, f�ngt er an, die Schlange zu verzieren, sie noch sch�ner zu machen. Auch malt er ihr ein paar kleine Beine. Als alle fertig sind, wird er nur ausgelacht. Das sei doch keine Schlange, sagen alle. Ein anderer gewinnt die Flasche Wein, obwohl er nicht der beste Zeichner ist. Im �bertragenen Sinne: Etwas, das gut ist, wird durch noch mehr Arbeit nicht besser. Daf�r gibt es einen chinesischen Satz: �hua she tian zu� (paint snake add foot), der immer dann angebracht wird, wenn jemand zu perfekt sein will.

Leo.

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