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Wer seinen Laptop nach China mitbringt bzw. auf chinesischen Internetseiten surft, f�ngt sich oftmals spyware bzw. Computerviren ein. Dies h�ngt unter anderem damit zusammen, dass in China immer noch andere Standards gelten als in westlichen L�ndern. Man l�dt ein Programm aus dem Internet auf seinen Computer, das mal kurz windows registry Eintr�ge �ndert. Man geht auf eine Webseite, die versucht, irgendwelche Programme auf seinem Computer zu installieren. Man reist nach China, kann der Versuchung nicht widerstehen und kauft fake-Software, die mit Viren verseucht ist oder tauscht Daten mit USB-Sticks und holt sich so Viren auf seinen Computer.

Aus aktuellem Anlass einfach mal ein paar Tips, was man bez�glich Sicherheit beachten sollte, wenn man seinen Laptop nach China mitbringt:

1) Windows auf dem aktuellen Stand halten. Bei Windows XP sollte das Service Pack 2 auf dem Computer installiert sein und Windows update sollte man vorher laufen lassen.

2) Die folgende Software sollte auf dem Computer installiert sein:
– Firewall (z.B.� Zonealarm, McAfee, Norton …)
– Antivirenprogramm (z.B. AntiVir von Avira)
– Anti-Spyware (z.B. Ad-aware von Lavasoft)
– ein Progamm, das unerw�nschte windows-registry Eintr�ge verhindert, z.B. Spybot SD-Resident)
– man sollte mit Firefox browsen, da in China der Internet Explorer weiter verbreitet ist

3) Ich weiss, es ist billig und die Versuchung ist gro� – trotzdem sollte man unbedingt darauf verzichten, fake-Windows Versionen zu kaufen bzw. allgemein fake-Software. Falsche Windows Versionen lassen sich nicht updaten und sind ein Sicherheitsrisiko! Fake-Software kann alles m�gliche enthalten. Sie stammt nicht vom urspr�nglichen Hersteller, d.h. sie kann auch Viren, Trojaner oder Spyware enthalten.

4) Wenn man l�ngere Zeit in China ist, sollteman unbedingt neben dem Laptop auch die Originalsoftware mitbringen (Windows, Office usw.). Oftmals ben�tigt man pl�tzlich den Sprachsupport f�r Ostasiatische Sprachen, f�r den man oft eine Windows-CD zur Installation ben�tigt oder der eigene Computer f�ngt sich doch einen Virus an, man entscheidet sich Windows neu zu installieren.

5) Wichtige Dateien unbedingt auf einem anderen Laufwerk speichern als die Windows Installation.

6) Sicherheitskopien machen!

Ein Kunde will seine deutschen Produkte in China verkaufen und dazu einfach einen chinesischsprachigen online shop aufbauen. Nach einigen Erkl�rungen seiner Idee und seiner Produkte…

-Wie er sich das mit Bezahlung und Lieferung vorstelle?

– – �h …ganz normal halt…

Bildlich kann ich mir vorstellen, wie sein Unternehmen Bestellungen aufnimmt, die Lieferung erfolgt mit dem Fahrrad, die Bezahlung in Bar.

In China funktionieren eigentlich die meisten Online Shops auf diese Weise (auch wenn Lieferung mit dem Auto auch schon �blich ist…). Der Kunde bestellt den Artikel online. Gr��ere internationale Unternehmen wie Dell k�nnen ohne weiteres Vorauskasse anbieten, da auch bei chinesischen Kunden bei gro�en Unternehmen ein gewisses Vertrauen herrscht. Kein Unternehmen, dass noch alle Sinne beisammen hat (wer eine Ausnahme kennt, bitte mitteilen), bietet Kauf auf Rechnung an. Normalerweise erfolgt die Bezahlung in Bar bei Lieferung.

So geschehen beispielsweise bei der Bestellung eines Flugtickets bei einem gro�en Reiseanbieter in China. Ich bestellte online, es erfolgt ein telefonischer R�ckruf, Lieferung wurde ausgemacht (wie �blich war das Ticket, das ich bestellt hatte, nicht mehr zum angegebenen Preis erh�ltlich), am n�chsten Tag rief mich ein Kurier an, wir machten einen Treffpunkt aus.

Die Lieferung erfolgte mit einem klapprigen Fahrrad, die Bezahlung in Bar.

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Gute Nachricht f�r chinesische Steuerberater, m��ig gute Nachricht f�r den Rest. Seit dem 1. Januar 2007 gibt es neue Accounting-Vorschriften in China. Kurzfristig bedeutet dies erstmal eine Umstellung f�r Unternehmen, langfristig sollen chinesische accounting Vorschriften (39 neue) und auditing Vorschriften (48 neue) immer mehr an internationale Standards angeglichen werden.

Eigentlich auch gute Nachrichten f�r mich, da ein Kunde, der auch Steuerberatung in China anbietet, jetzt seine Webseite umstellen will.

Es gibt mit Skype eine gute M�glichkeit, auch in China telefonisch erreichbar zu sein.

Mich hat es genervt, wenn ich auf Gesch�ftsreisen im Ausland f�r deutsche Kunden telefonisch nicht erreichbar war. Jetzt habe ich mir eine Skype-in-Nummer zugelegt. Ein Anrufer zahlt also nur die ganz normalen Geb�hren f�r ein Ortsgespr�ch, wird an meinen Skype-Account weitergeleitet. Bin ich am Computer, kann ich das Gespr�ch per Skype entgegennehmen. Bin ich mal in China, lasse ich einfach alle Anrufen an mein Handy weiterleiten. Das kostet mich 4 cent pro Minute und den Anrufer nichts zus�tzliches.

Schon genial. Bald gehts wieder nach China, mal schauen,wie der Empfang ist.

Viele kleine ausl�ndische Unternehmer in Peking wurden nach Juni 2006 auf dem falschen Fu� erwischt – es gibt seitdem eine Vorschrift, dass sich neue Unternehmen nur in zugelassenen B�rogeb�uden registrieren d�rfen. Eine unserer Partnerfirmen hat sich gerade noch rechtzeitig registriert und kann in einem chinesischen traditionellen Courtyard bleiben – f�r andere kleine Startups wird es jetzt schwiergier, da mit der neuen Vorschrift die M�glichkeit wegf�llt, sich in g�nstigen B�ros zu registrieren, die als Privatwohnung registriert sind.

Man wird sich wohl in Pekinger B�rogeb�uden auf weiter steigende Mietpreise gefasst machen d�rfen.

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