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Es gibt nat�rlich auch in China verschiedene Services, die online Banking anbieten, gro�e Online Shops wie http://www.taobao.com bieten verschieden Zahlungsarten an:

  1. Kreditkarte, d.h. der Betrag wird einfach von der Kreditkarte des Kunden abgebucht. Diese Methode ist noch nicht sehr popul�r in China.
  2. Services �hnlich wie Paypal, d.h. der Kunde �berweist das Geld auf ein Konto dieses Services, sobald der Kunde dann da Produkt erhalten hat, �berweist dieser Online Service das Geld an den Verk�ufer. Der bekannteste Service ist https://www.alipay.com/,der im Oktober 2003 als Teil von Taobao.com gegr�ndet wurde und 2004 ein standalone business wurde. Im Dezember 2006 hatte Alipay bereit 33 Millionen Kunden und pro Tag wurden Zahlungen im Wert von 100 Millionen RMB �ber den Alipay-Service abgewickelt.
  3. Man zahlt das Geld auf eine Kundenkarte des Online Services ein, eine Art Prepaid-Karte. Von dieser Karte wird der Kaufbetrag dann abgebucht. Die Einzahlung geschieht in Bar. Der Service wird z.B. von der China Post angeboten.

Ansonsten sind in China immer noch Zahlung bei Lieferung und Vorkasse sehr beliebt.

Nach einer Statistik http://www.iresearch.com.cn/html/Online_Shopping/detail_views_id_10850.html auf iResearch zahlten im Jahr 2005 insgesamt 43,2% per Vorkasse, 41,8% per Online Banking, 34,7% bei Lieferung. Nur 1,7% w�hlten die Handy-payment als Methode.

Auf Ihrer Webseite stellt das Ministry of Commerce of the People’s Republic of China Gesetzes�nderungen und ihre sonstigen Aktivit�ten vor. Auch sonst ist die Webseite eine gute Informationsquelle f�r Statistiken, Nachrichten und Events (Messen, Ausstellungen).

http://english.mofcom.gov.cn/static/column/policyrelease/domesticpolicy.html/1

und die Hauptseite auf http://english.mofcom.gov.cn/.

Einige Kunden (und auch wir selbst) haben Webseiten in Deutschland gehostet, die teilweise aber von China aus bearbeitet werden. Das war teilweise wegen der Geschwindigkeit ziemlich nervig.

Heute wurden auf mehreren Systemen auf typo3.4.1. upgedatet – das Ergebnis ist schon verbl�ffend und die Entwickler haben nicht zuviel versprochen. Das Backend ist schneller, der Seitenbaum l��t sich schneller �ffnen, da er mit Ajax programmiert ist.

Ein Problem, das man eventuell bekommen kann ist der Editor. Nach dem update kam es bei einigen Installationen vor, dass der Editor nicht funktionierte. Abhilfe ist ganz einfach. Man deinstalliert den Editor komplett, d.h. auch die Dateien des Editors mithilfe des Extension Managers l�schen.

Danach wird die neueste Version des Editors sichtbar, die dann einfach wieder installieren und schon funktioniertss

Wer Webseiten auf chinesisch erstellt, steht vor der Frage, welche Codierung er nehmen soll.
In China ist gb2312 noch weit verbreitet, unicode wird vor allem bei Internetauftritten internationaler Unternehmen, die mehrsprachige Webseiten haben, verwendet.
Unicode hat den Vorteil, dass man damit praktisch alle Sprachen darstellen kann, verwendet man z.B. ein CMS mit unicode, kann man mehrsprachige Webseiten im Administrationsmenu ohne weiteres handhaben.

Ich empfehle, neue Webseite mit unicode zu erstellen. Es erspaart eine Menge Probleme, die meisten Browser haben die Einstellung “Automatisch” f�r die Erkennung der Codierung einer Webseite eingstellt, es macht also keinen Unterschied f�r den Besucher. Entgegen einiger Einw�nde, die ich manchmal von Kunden erhalte, macht es auch keinen Unterschied f�r Suchmaschinen, ob eine Webseite in Unicode oder gb2312 erstellt wurde.

Mit Chinesen verhandeln ist eigentlich gar nicht so schwer, wenn man einige Verhaltensregeln kennt, Faktenwissen �ber den chinesischen Markt besitzt und gute Fachkenntnisse im eigenen Unternehmensbereich besitzt. Unter dem Motto “Mit Chinesen verhandeln” werde ich in den n�chsten Wochen aus eigenen Erfahrungen Hinweise geben, wie man Verhandlungen in China plant, vorbereitet, durchf�hrt und welche Fehler man vermeiden sollte. Der erste Teil der Reihe befasst sich mit �bersetzern.

  1. Viele Verhandlungen finden auf englisch statt. Allerdings habe ich festgestellt, dass oft nur die Entscheidungstr�ger auf unteren Ebenen, also j�ngere Leute, so gut englisch k�nnen, dass Verhandlungen auf englisch problemlos m�glich sind. Die Chefs, die am Ende die Entscheidungen f�llen, sind oft �50 und k�nnen kein englisch. Verhandlungen beginnen auch oft von unten nach oben, d.h. bei Erstkontakten kann es sein, dass man erstmal mit jemandem aus dem mittleren Management am Tisch sitzt, der dann entscheidet, ob das Gesch�ft interessant ist und dann nach oben weitergibt. Erst bei den sp�teren Verhandlungen kommt man mit Entscheidungstr�gern in Kontakt, die wenig englisch k�nnen.
  2. Man sollte sein eigenes englisch nicht �bersch�tzen. Wer nicht oft ins Ausland reist, kann in China leicht ins schleudern kommen, wenn er pl�tzlich auf englisch verhandeln soll.
  3. Man sollte sich nicht nur auf einen chinesischen �bersetzer verlassen, vor allem wenn er bei Verhandlungen in China von der chinesischen Seite gestellt wird. Mir ist aufgefallen, dass Chinesische �bersetzer, die l�ngere Zeit nicht mehr im Ausland waren, einfach nicht genug �bung haben.
  4. Wenn man einen �bersetzer testet, z.B. in einem Interview, ist eine M�glichkeit der Test mit hohen Zahlen. Man l�sst einfach mal eine hohe Zahl (mehrere Milliarden) von deutsch ins chinesische �bersetzen. Da das chinesische Zahlensystem etwas anders ist, geraten �bersetzer mit wenig �bung bei hohen Zahlen oft in Straucheln – allerdings habe ich das auch schon bei sonst sehr qualifizierten �bersetzern erlebt, es ist also nicht der “ultimative Test”.
  5. Wer z.B. aus finanziellen Gr�nden keinen professionellen �bersetzer bei Gesch�ftsreisen nach China mitnehmen m�chte, hat auch die M�glichkeit, jemanden vor Ort zu finden. Es gibt in Peking und Shanghai sehr viele Ausl�nder, die flie�end chinesisch sprechen, sich aber mit Jobs als Englischlehrer durchschlagen, um China-Erfahrung zu sammeln oder dem Studium die Zeit bis zum ersten Job zu �berbr�cken usw. Sie k�nnen ohne weiteres einen nicht-Profi finden, der Sie f�r wenig Geld auf Ihrer Chinareise begleitet und bei �bersetzungen zumindest pr�fen kann, ob alles richtig �bersetzt wird – Verhandlungen �bersetzen k�nnen nur sehr wenige Nicht-Chinesen.
  6. Chinesen, die in Deutschland leben, k�nnen zwar oft exzellent �bersetzen. Allerdings kommt es manchmal vor, dass sie sich unbewusst auf die chinesische Seite schlagen bzw. vermeintliche Fehler des deutschen Verhandlungsf�hrers ausb�geln wollen, indem sie nicht korrekt �bersetzen. Dies kommt auch bei Chinesen vor, die bereits seit 20 Jahren in Deutschland leben.
  7. Sinologen haben oft ein gutes Verst�ndnis was die Chinesische Kultur angeht und exzellente Fachkenntnisse. Allerdings k�nnen viele auch bei ihrem Abschlu� nicht flie�end Chinesisch sprechen. Viele Sinologen gehen w�hrend des Studiums ein Jahr nach China und das gen�gt oft nicht, um wirklich verhandlungssicher chinesisch sprechen zu k�nnen.
  8. Wenn beide Parteien einen �bersetzer haben (vor allem wenn der eigene �bersetzer kein Chinese ist), sollte man dem �bersetzer der Gegenpartei den Vortritt lassen, dann liegt die Verantwortung bei falschen �bersetzungen nicht bei einem selbst.

�F�r Gesch�ftsleute, die neu in China sind und keine Verbindungen habe, gibt es viele M�glichkeiten, Kontakte zu kn�pfen. Wer am liebsten daheim bleibt, kann z.B. Mitlied in Online-Communities und Netzwerken wie linked-in oder xing.com werden (wer am liebsten daheim bleibt, sollte sich am besten erst gar nicht selbst�ndig machen …)

Wer gerne unter Leute geht, kann networking-Veranstaltungen besuchen, die z.B. von Handelskammern, Botschaften und Business Clubs (ich gebe zu, ich habe nie einen besucht, aber ein paar Bekannte von mir…) veranstaltet werden. Als Nicht-Mitglied zahlt man ein kleines Eintrittsgeld (in Botschaften ist es manchmal sogar kostenlos und man erh�lt noch einen Snack oder etwas zu trinken – wenn man viel Gl�ck hat, gibts sogar Buffet).

Hier ein paar Webseiten von Handelskammern, die ihre Events ver�ffentlichen.

www.china.ahk.de
http://www.pek.britcham.org/
http://www.amcham-china.org.cn/amcham/home/index.php
http://www.bencham.org (die stolz darauf hinweist, dass sie 10 neue Mitglieder im Monat hat).

Guanxi (Beziehungen ) sind nicht nur wichtig, wenn man Gesch�fte mit Chinesen macht, sondern es ist auch wichtig, gute Beziehungen zu anderen ausl�ndischen Gesch�ftsleuten zu kn�pfen. In China teilen die meisten Gesch�ftsleute �hnlichen Erfahrungen, wenn sie mit Chinesen machen und sto�en auf die gleichen Probleme und alle suchen nach n�tzlichen Kontakte. Es ist also sehr leicht (, schon wieder werde ich durch zwei Spam-Emails hintereinander unterbrochen….), Kontakte mit anderen Laowais zu kn�pfen und Visitenkarten einzusammeln (wer auf networking-Veranstaltungen geht, sollte nie weniger als 50 Visitenkarten mitnehmen)

Ein Kunde wollte eine Website. Ich stellte ihm einige Fragen nach so ziemlich alle Informationen, die man ben�tigt, um den Kunden gl�cklich zu machen. Als wir auf das Firmenlogo zu sprechen kamen, sagte er mir, ein anderer Designer arbeite schon daran, ich k�nne aber schonmal das Design der Webseite machen. Ich m�sse nur soviel Platz freilassen, dass das Logo noch auf die Webseite passt.

Auch eine M�glichkeit, ein corporate design zu erstellen.

Wenn der andere Designer tats�chlich Logos entwickeln kann, die auf jede Webseite passen, dann werde ich ihm auf jeden Fall einen Job anbieten.

Ein Kunde �berlegt sich doch tats�chlich, ob er nicht einen Wikipedia-Eintrag �ber sein Unternehmen erstellen soll. Nachdem neulich das Beispiel von Microsoft schon nicht so gut angekommen ist, einen Experten zu bezahlen, um einen Eintrag �ber OpenXML zu “verbessern” habe ich ihm davon abgeraten. Wer in Wiki-Systemen, Blogs und Foren Werbung macht, muss zwangsl�ufig damit rechnen, dass dies bei der online community oft nicht gut ankommt. Allenfalls kann man Werbung in Foren machen, die extra daf�r vorgesehen sind, die Wikipedia f�r Eigenwerbung zu mi�brauchen macht einen unseri�sen Eindruck.

In den USA ist es bereits ein einigerma�en eintr�gliches Gesch�ft, dass Firmen Blogger oder “Experten” bezahlen, um Wikipedia Eintr�ge zu korrigieren.

P.S. Von China aus ist Wikipedia �brigens immer noch nicht erreichbar.

Neulich haben wir eine neue Domain registriert f�r eine chinesischsprachige Webseite. Da es ein neues Projekt ist und wir damit in n�chster Zukunft wenig Besucher erwarten, haben wir sie auf einen shared server bei einem amerikanischen Webhoster gehostet. Irgendwann wunderten wir uns doch, warum die Domain aus China nicht erreichbar ist.

Einfache Erkl�rung nach kurzen Tests: Die IP des Servers des US-Hosters war in China gesperrt.

Mal wieder Geld am falschen Ende gespaart. Jetzt steht erstmal ein Serverwechsel an.

Zum Gl�ck wars keine Kundenwebseite.

Am gestrigen Dienstag sind die Aktienpreise in China um fast 9 % gesunken. Somit wurde der Aktienmarkt vom gr��ten Wertverfall seit 1997 ersch�ttert.

Die Preise f�r Aktien von vielen gro�en chinesischen Unternehmen wie zum Beispiel der �Industrial and Commercial Bank of China� und der �Bank of China� fielen drastisch � manche verloren fast 10 %.

Analysten glauben, dass der Hauptgrund f�r den pl�tzlichen Verfall der Verkauf von vielen Aktien von Gro�anlegern ist. Der Aktienindex in Shanghai hatte bereits 3000 Punkte erreicht. Das war f�r viele Investoren ein guter Zeitpunkt, alle Aktien zu verkaufen um einen hohen Profit zu sichern.

Die Preise f�r chinesische Aktien verdoppelten sich innerhalb des letzten Jahres haupts�chlich deswegen, weil Reformen sichergestellt haben, dass der Markt nicht mit Aktien �berflutet werden darf. Seitdem ist der Wert der Aktien stetig gestiegen bis am 26. Februar 2007 ein Maximum erreicht wurde. Chinesische Aktienspezialisten sagten, dass der Crash am Dienstag nur eine kurzzeitige Angleichung war, aber das der Langzeittrend eindeutig weiter nach oben gehen wird.

Der starke Fall in den chinesischen Aktienpreisen wirkte sich auf alle B�rsenm�rkte der Welt aus. Zum Beispiel die Aktienm�rkte in New York, London, Japan und Toronto mussten allesamt Verluste hinnehmen. An der Wall Street wurde der gr��te Verlust seit dem 11. September 2001 notiert. Der Dow Jones �industrial average� sank um ca. 3 %, der Nasdaq um ca. 3,5 %, der London FTSE 100 Index um ca. 2 %, w�hrend der Nikkei 255 Index nur ca. 0,5 % Verlust hinnehmen musste.

 

http://www.chinaseite.de/china-service/china-nachrichten/china-nachrichten-2/article/chinesische-1.html

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