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K�rzlich mal ein sehr interessantes Erlebnis. Wir hatten einige kleinere Auftr�ge zu vergeben. Ein chinesischer Freund, den ich seit ca. einer Woche kannte und dessen bester Freund ich in dieser kurzen Zeit selbstverst�ndlich geworden war, hat dies mitbekommen und mir jetzt erstmal angeboten, eine kleinere Sache kostenlos zu machen, um mir auszuhelfen (so dringend war es nicht). Das ist zwar sehr nett, allerdings kann ich mir denken, wo dies hinf�hrt. Nach einer kostenlosen Sache steht man sozusagen moralisch in der Schuld und neigt sehr dazu, ihm die anderen Auftr�ge� (etwas gr��ere) ebenfalls zu geben.

Dies ist ebenfalls eine Taktik, die ich in China schon �fters erlebt habe. Chinesische Gesch�ftsparter / Freunde (das ist selten zu unterscheiden) helfen einen bei kleinen Sachen, erwarten nat�rlich dann auch, dass man sich entsprechend erkenntlich zeigt und die anderen Folgeauftr�ge ebenfalls an ihn vergibt.

Mein Tip deshalb: Immer auf darauf bestehen, f�r den Service von anfang an auch zu bezahlen.

http://www.telemedicus.info/article/147-Schleichwerbung-in-Blogs-Was-geht,-was-geht-nicht-mehr.html

Hier finden sich interessante Infos zu einer versteckten Werbekampagne in Blogs – In einigen dieser Blogs war Werbung ausdr�cklich untersagt.

Ich bin sehr gespannt, ob einige Blogbetreiber Forderungen �ber Werbung an die Werbeagentur durchsetzen k�nnen. Versteckte Werbung in Blogs nervt einfach, egal mit welchen tollen englischen Bezeichnungen die Werbeagentur ihre Kampagne bezeichnet – in dem Fall als “Teaser-Kampagne”.

Man sollte sich nicht zu sehr von neuen B�rogeb�uden blenden lassen. Es gibt davon eine Menge, wenn man einer der ersten Mieter ist, funktioniert vieles noch nicht perfekt, aber ein professionelles Property Management� sorgt normalerweise daf�r, das alles professionell abl�uft.

Trotzdem sollte man nicht unbedingt die erste ausl�ndische Firma in einem neuen Geb�ude sein. Von manchen Unterlagen, die ausl�ndische Unternehmen f�r Firmenregistrierungen ben�tigen hatte das Property Management, mit dem wir jetzt zu tun hatten noch nie geh�rt und war dementsprechend unwillig.

Es ist sowieso grunds�tzlich besser f�r kleine und mittelst�ndische Unternehmen, sich in Geb�uden einzumieten, in denen bereits andere ausl�ndische Unternehmen sind, erstmal gibt es in diesen Geb�uden westliche Toiletten und es ist auch besser, um Kontakte zu kn�pfen.

www.dotproject.net

ist eine gute Open Source Software und eine g�nstige L�sung, um Projekte online zu managen, vor allem wenn die Firmen oder Teams, die kooperieren in unterschiedlichen L�ndern sitzen.

Sie bietet die Erstellung von Projekten, Taskzuweisung, Kalender, Projektforen, Useradministration, Email-Benachrichtigung bei neuen Aufgaben.

Hong Kong

http://www.legislation.gov.hk/eng/index.htm
Zweisprachiges Laws Information System (BLIS), das durch das Justizministerium Hong Kongs zur Verf�gung gestellt wird (mit durchsuchbarer Datenbank)

China

http://www.bfai.de/fdb-SE,MKT20050705112545,Google.html

Informationen �ber die Einkommensteuer f�r Ausl�nder in China

http://english.mofcom.gov.cn/static/column/topic/lawsdata/chineselaw.html/1

Ministry of Commerce of the People’s Republic of China: Hier kann man sich �ber Gesetze (Wirtschaftsrecht) in China informieren.

http://www.law-star.com/html/lawsearch.htm

Gesetzesdatenbank in chinesischer Sprache, zur Verf�gung gestellt vom China Legal Information Center

http://www.fdi.gov.cn/pub/FDI_EN/Laws/GeneralLawsandRegulations/BasicLaws/P020060620319004069971.pdf

Company Law of the Peope`s Republic of China

http://www.steuerschroeder.de/doppelbesteuerungsabkommen.html

Doppelbesteuerungsabkommen: L�nderliste

http://english.tax861.gov.cn/zgszky/zgszky.htm

�bersicht �ber das chinesische Steuersystem

Peking

http://english.tax861.gov.cn/

Webseite des Beijing Local Taxation Bureaus

http://www.bjsat.gov.cn/en/index.jsp

Webseite des Beijing Municipal Office State Administration of Taxation, P.R. China

Neulich erhielt ich eine Ausschreibung auf chinesisch in der ausdr�cklich darauf hingewiesen wurde, dass die Unternehmen, die ein Angebot abgeben, sich verpflichten, keine Inhalte, Designs Logos usw. von Dritten zu kopieren.

Ein guter Hinweis (mal abgesehen von der Sprache) darauf, dass unter den Mitbewerbern vor allem chinesische Unternehmen sein werden.

FIEs (Foreign Invested Enterprises) in China d�rfen in China jetzt keine Zigaretten mehr verkaufen. Dies bedeutet z.B. dass Kaufhausketten wie Carrefour, Lotus und Wal-Mart keine Zigaretten in ihren Superm�rkten mehr anbieten d�rfen.

N�tzen wird diese Regelung wohl kaum was, da man ja einfach einen Stand im Supermarkt untervermieten kann.

In China wurde die K�rperschaftssteuer f�r ausl�ndische und westliche Unternehmen angeglichen – h�rt sich positiv an, ist es f�r ausl�ndische Investoren nicht unbedingt. Der Satz f�r ausl�ndische Unternehmen lag mit 15-24% n�mlich niedriger als f�r Chinesische Unternehmen. Der neue einheitliche Steuersatz liegt bei 25%.

Allerdings gibt es immer noch die M�glichkeit, Steuervorteile mit den zust�ndigen �rtlichen Steuerbeh�rden auszuhandeln, z.B. wenn man besonders umweltfreundliche Technologie einsetzt.

Im Prinzip ist es f�r China ein Schritt weg vom Steuerspar und Billigproduktionsland, da nur bestimmte Hochtechnologieindustrien immer noch Steuerverg�nstigungen beantragen k�nnen.
Man muss sich als ausl�ndischer Investor jetzt noch genauer hinsehen, ob die niedrigen Lohnkosten eine Produktionsverlagerung nach China rechtfertigen.

“An organization of the Chinese Communist Party shall, according to the
Charter of the Chinese Communist Party, be established in the company to carry
out activities of the Chinese Communist Party. And the company shall provide
necessary conditions for the activities of the Chinese Communist Party”.

Chapter I, Article 19. Company Law of the People’s Republic of China

Im Prinzip hat man als Ausl�nder wenig damit zu tun und dieser Artikel wird oft �bersehen.

Viele Ausl�nder wundern sich dann doch ab und zu, wen irgendwann mal ein Chinese in der Firma vorgefahren wird und offensichtlich wichtig ist. Im Nachhinein erf�hrt man dann, dass die KPCh “irgendwie in der Firma ist” und der Besucher ein wichtiger Parteibonze war.

In China bekommt man andauernd Visitenkarten. Man besucht ein Networking Event und kann die 20 verschiedenen Visitenkarten, die man bekommen hat, am n�chsten Tag schon nicht mehr richtig zuordnen. Bei chinesischen Visitenkarten weiss man nicht mehr, ob der Besitzer m�nnich oder weiblich war. Deshalb hier in ein paar einfache Tips:

  • Nie eine Visitenkarte wegwerfen – man weiss nie, ob der Kontakt in ein paar Monaten nicht doch n�tzlich ist.
  • nach dem Event gleich die wichtigsten Daten aufschreiben (Geschlecht, wichtige Details aus dem Gespr�ch, bei welchem Event hat man den Besitzer der Visitenkarte getroffen, Datum, Nationali�t usw.).
  • Auf keinen Fall w�hrend des Gespr�chs oder gleich danach f�r alle ersichtlich anfangen, sich Notizen zu machen (auch das habe ich schon erlebt).
  • es schadet nie, sich hinterher per Email f�r ein interessantes Gespr�ch zu bedanken und weitere Informationen �ber sein Unternehmen an die Gespr�chspartner des Vortages zu schicken -mit diesen Emails nicht zu lange warten.

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