China Allgemein



Free Burma!

Ich dachte eigentich, ich h�tte bei der Miete der Wohnung auf alles geachtet. Dummerweise lese ich jetzt auf der Webseite der Deutschen Botschaft in Peking, ich h�tte mich auch �ber die Erdbebensicherheit der Wohnung erkundigen sollen. Nobody is perfect. Ich werde jetzt erstmal das W�rterbuch zu Rate ziehen. Erdbebensicherheit? Wie war das nochmal auf Chinesisch?

Am 4. Oktober wird es auch auf meinem Blog nur einen Eintrag geben: Den mit dem Banner der Aktion “Free Burma“. Damit soll auf die Situation der Demokratiebewegung und deren gewaltsame Unterdr�ckung hingewiesen werden. Hier gibt es n�here Infos:

http://www.basicthinking.de/blog/tag/burma-action/.

Nein, jetzt folgt nichts besinnliches. In China ist morgen der Nationalfeiertag, 1. Oktober, der Gr�ndungstag der VR China. Ich erinnere mich bisher nur mit Grauen an jeden 1. Oktober zur�ck, den ich in China verbracht habe.

Das erste mal, als ich beruflich in China war, verbrachte ich einen Gro�teil meiner Zeit damit, M�glichkeiten zu finden, Reiseschecks und Bargeld in Banken in RMB zu tauschen. Damals war das noch schwierig, da viele Banken w�hrend der Woche nach dem 1. Oktober keine Reiseschecks annahmen und entweder kein Geld tauschen wollten oder nur kleine Summen. Hotels tauschten wirklich nur f�r G�ste, w�hrend sie sonst f�r jeden tauschten. Ich wusste das nat�rlich vorher nicht. Das war meine erste wichtige China-Lektion: Auch die einfachsten Dinge, die in Deutschland selbstverst�ndlich sind, darf an in anderen L�ndern nicht als Selbstverst�ndlich voraussetzen.

Die zweite ungute Erinnerung (und die dritte) sind nat�rlich Reisen w�hrend der Woche nach dem 1. Oktober. Viele Chinese benutzen die freien Tage, um zu reisen oder Verwandte zu besuchen. D.h. es ist schwer, irgendwelche Tickets zu bekommen. Wenn man irgendwo ist und nicht im Voraus bestellt hat, kann es sein, dass man ein paar Tage festsitzt.

Dieses mal bleibe ich in Peking und werde wohl die Zeit mit Sightseeing und Software-Updates verbringen. Eventuell werde ich auch mein Fu�ball-Vokabular mit der chinesischen Version von FIFA 2007 ausbauen (Originalversion: 69 RMB).

Heute gab es schon wieder eine Anfrage. Ich soll schon wieder ein Buch schreiben. M�glichst schnell nat�rlich. Und logischerweise wieder mit Gewinnbeteiligung, ohne festes Honorar. Und wieder mal die Chinaseite als Grundlage. Der Verlag k�nnte auch einfach die Chinaeite kopieren und sie von einem “Experten” (er meinte wohl Praktikanten) �berarbeiten und in Buchform bringen lassen, wenn ich keine Zeit habe.

Ich habe wieder mal verzichtet.

Na das ist doch mal ne positive �berraschung (nach der Entt�uschung wegen Wikipedia):
http://www.technorati.com/ ist wieder aus China erreichbar. Jetzt habe ich wieder ein Spielzeug mehr im Internet.

Den meiner Meinung nach besten Schokoladekuchen der Welt gibts im Cafe Bros (nein, ich bekomme f�r diesen Eintrag kein Geld):

Der Besitzer ist Koreaner, das Cafe liegt bei Wudaokou, ca. 500m westlich der U-Bahn-Station auf der S�dseite der Stra�e.

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Tel. 82863198

Schokoladekuchen auf Chinesisch: ????? Aussprache ist “qiaokeli dangao”

Manchmal zweifle ich ja, ob ich Eintr�ge in den Events, die eigentlich nichts mit China zu tun haben, auf chinaseite.de zulassen soll. Da derzeit in S�dchina eine �berschwemmung herrscht, habe ich mich entschlossen, den Eintrag �ber Schimmunterricht in K�ln bei den Events nicht zu l�schen.

artikel-blog-bild.gif in China gesperrt:

Die Webseite des Anbieters …. ist von China aus nicht erreichbar. Auch der Empfang von Emails bereitet Probleme.

Das Unternehmen war k�rzlich nach einem Bericht der Wirtschaftswoche in die Schlagzeilen geraten. Die Wirtschaftswoche hatte berichtet, wonach wegen Vorw�rfen gegen den Vorstandsvorsitzenden wegen Betrugs, Untreue, Insiderhandel und Geldw�sche ermittelt werden soll.

Vom Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens wurde diese Meldung dementiert.

Nervig ist diese Sperre allemal, z.B. kann ich das Wort artikel-blog-bild.gif nicht in einem Link oder Artikel oder im Dateinamen erw�hnen, da sonst pl�tzlich der Blogeintrag f�r einige Minuten nicht erreichbar ist – dehalb das Wort artikel-blog-bild.gif als Bild in dem Artikel.

F�r manche Unternehmen in China hat diese Sperre, die bereits seit l�ngerem besteht, durchaus Konsequenzen. Wer nach China reist, kann seinen Email-Account mit der artikel-blog-bild.gif – Endung nicht abrufen.

So schafft man Abhilfe:

Wenn man eine Email von artikel-blog-bild.gif empf�ngt

Empf�ngt man z.B. eine Email mit der Endung, kann diese, wenn der eigene Mail-Anbieter au�erhalb Chinas ist, manchmal nicht mit einem Email Programm wie Outlook oder Mozilla herunter geladen werden. Der Download der Nachrichten stoppt und alle darauf folgenden Nachrichten werden so ebenfalls blockiert.
Eine Abhilfe schafft in dem Fall der Webmail-Zugang des eigenen Anbieter.

Man kann seine Emails online abrufen und die Mail, die den Download blockiert, einfach l�schen.

Wer einen Account des Unternehmens hat, kann einfach w�hrend seines China-Aufenthalts eine Weiterleitung zu einem anderen Anbieter aktivieren oder einfach einen Proxy-Service verwenden.

Lustig ist: Ich kam darauf, als ich einen Beitrag von www.mein-parteibuch.com las – allerdings kann ich den betreffenden Beitrag zwar auf der Hauptseite lesen, die Unterseite mit dem kompletten Bericht l��t sich allerdings von China aus nicht �ffnen.

Grund f�r die Sperre ist wohl einfach der Name der Webseite – der ist anscheinend durch die Wortzensur der Zensurtechnik in China gefallen.

Unter http://www.zeit.de/2007/11/Hutton-China

befindet sich ein lesenswerter Artikel mit einer interessanten Schlu�folgerung.

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