Heute findet in China das Laternenfest statt. D.h. es wird nochmal richtig geb�llert und L�rm gemacht und das wird die ganze Nacht so gehen. Traditionell werden heute auch die yuanxiao gegessen, klebrige Reiskugeln mit s��er F�llung.

Ein Kunde �berlegt sich doch tats�chlich, ob er nicht einen Wikipedia-Eintrag �ber sein Unternehmen erstellen soll. Nachdem neulich das Beispiel von Microsoft schon nicht so gut angekommen ist, einen Experten zu bezahlen, um einen Eintrag �ber OpenXML zu “verbessern” habe ich ihm davon abgeraten. Wer in Wiki-Systemen, Blogs und Foren Werbung macht, muss zwangsl�ufig damit rechnen, dass dies bei der online community oft nicht gut ankommt. Allenfalls kann man Werbung in Foren machen, die extra daf�r vorgesehen sind, die Wikipedia f�r Eigenwerbung zu mi�brauchen macht einen unseri�sen Eindruck.

In den USA ist es bereits ein einigerma�en eintr�gliches Gesch�ft, dass Firmen Blogger oder “Experten” bezahlen, um Wikipedia Eintr�ge zu korrigieren.

P.S. Von China aus ist Wikipedia �brigens immer noch nicht erreichbar.

Google hat anscheinend nicht nur in Europa Probleme mit dem Domainnamen gmail – wer in China auf gmail.cn geht, findet eine ziemlich bunte Webseite vor, die nichts mit dem schlichten und �bersichtlichen Design von google zu tun hat. gmail.cn wird im Moment von dem Pekinger Unternehmen ISM Technologies betrieben. Google promotet seit neuestem kostenlose google-email-accounts in China und m�chte die Domain www.gmail.cn erwerben.

ISM Technologies ist ein gro�er chinesischer Domain Registrar und macht im Moment keine Anstalten, die Domain zu verkaufen bzw. abzugegeben.

Wenn man nach gmail im Internet sucht, kann man sehen, dass google in einigen L�ndern die Domain gmail+L�nderendung (noch) nicht besitzt.

Google ist in China nach Marktf�hrer baidu nur die Nummer 2 im Suchmaschinenmarkt und bestrebt, den Vorsprung von baidu zu verringern. Da ist es nat�rlich wichtig, die verschiedenen google-Markennamen in China zu st�rken.

Ein Bekannter erz�hlte mir folgende Story:

Er sa� mit einem Freund, der in einem deutschen mittelst�ndischen Unternehmen in China arbeitet, in einem Cafe, beide hatten ihren Laptop laufen. Pl�tzlich will der Bekannte mal kurz eine Datei� “r�berschieben”. Wie er das denn machen wolle? – Kein Problem, in der Firma h�tten sie auch ein Netzwerk, dar�ber k�nnte man dann ganz bequem Datein austauschen, er habe den betreffenden Ordner schon freigegeben, mein Freund k�nne darauf zugreifen.

Erst da ging ihm wohl auf, dass dies ebenfalls f�r alle anderen Teilnehmer des offenen Netzwerks in dem Cafe m�glich war.

Kleiner Tipp: Wer in der Firma Daten �ber Drahtlosnetzwerke austauscht, sollte darauf achten, dass er in �ffentlich zug�nglichen Netzwerken keine Ordner freigibt und seine Firewall so einstellen, dass der IP-Bereich des Netzwerkes nicht auf “Sichere Zone” gestellt ist – das ist wohl das mindeste.

Neulich haben wir eine neue Domain registriert f�r eine chinesischsprachige Webseite. Da es ein neues Projekt ist und wir damit in n�chster Zukunft wenig Besucher erwarten, haben wir sie auf einen shared server bei einem amerikanischen Webhoster gehostet. Irgendwann wunderten wir uns doch, warum die Domain aus China nicht erreichbar ist.

Einfache Erkl�rung nach kurzen Tests: Die IP des Servers des US-Hosters war in China gesperrt.

Mal wieder Geld am falschen Ende gespaart. Jetzt steht erstmal ein Serverwechsel an.

Zum Gl�ck wars keine Kundenwebseite.

Neulich erhielt ich einen Anruf einer chinesischen Firma, die Druckertinte verkaufen wollte. Ich habe einen Laserdrucker, teilte der Verk�uferin dies mit.

– Sie k�nne mir auch einen Tintenstrahldrucker verkaufen, damit ich ihre Tinte weit unter dem �blichen Marktpreis erhalten k�nne.

– – Der Laserdrucker ist aber neu, ich brauch weder Drucker noch Patrone

– Tintenstrahldrucker h�tten viele Vorteile

— ich brauche wirklich nichts

– sie w�rde gerne mit dem verantwortlichen Chef der IT-Abteilung reden

— das w�rde nichts n�tzen, wenn es einen solchen Chef gebe, w�rde ich ihn anweisen, keinen Drucker zu kaufen

– (unverst�ndliches gebrabbel)

– – K�nnen Sie den Satz nochmal wiederholen, ich bin Ausl�nder und das war eben zu schnell

– Das glaubt sie mir nicht, ich m�sse aus einer Provinz stammen.

– – keine Provinz, ich stamme aus Deutschland ?? (Deguo)

– Deutschland sei keine Provinz, wo liegt das denn?

– – Westeuropa

– Kann nicht sein, ich m�sse aus Guangzhou stammen

– – wie sie denn darauf k�me

– in Guangzhou spr�chen sie auch so komisch

Normalerweise freue ich mich ja, wenn ich am Telefon mit einem Chinesen verwechselt werde, dieses mal hielt sich die Freude in Grenzen.

Am gestrigen Dienstag sind die Aktienpreise in China um fast 9 % gesunken. Somit wurde der Aktienmarkt vom gr��ten Wertverfall seit 1997 ersch�ttert.

Die Preise f�r Aktien von vielen gro�en chinesischen Unternehmen wie zum Beispiel der �Industrial and Commercial Bank of China� und der �Bank of China� fielen drastisch � manche verloren fast 10 %.

Analysten glauben, dass der Hauptgrund f�r den pl�tzlichen Verfall der Verkauf von vielen Aktien von Gro�anlegern ist. Der Aktienindex in Shanghai hatte bereits 3000 Punkte erreicht. Das war f�r viele Investoren ein guter Zeitpunkt, alle Aktien zu verkaufen um einen hohen Profit zu sichern.

Die Preise f�r chinesische Aktien verdoppelten sich innerhalb des letzten Jahres haupts�chlich deswegen, weil Reformen sichergestellt haben, dass der Markt nicht mit Aktien �berflutet werden darf. Seitdem ist der Wert der Aktien stetig gestiegen bis am 26. Februar 2007 ein Maximum erreicht wurde. Chinesische Aktienspezialisten sagten, dass der Crash am Dienstag nur eine kurzzeitige Angleichung war, aber das der Langzeittrend eindeutig weiter nach oben gehen wird.

Der starke Fall in den chinesischen Aktienpreisen wirkte sich auf alle B�rsenm�rkte der Welt aus. Zum Beispiel die Aktienm�rkte in New York, London, Japan und Toronto mussten allesamt Verluste hinnehmen. An der Wall Street wurde der gr��te Verlust seit dem 11. September 2001 notiert. Der Dow Jones �industrial average� sank um ca. 3 %, der Nasdaq um ca. 3,5 %, der London FTSE 100 Index um ca. 2 %, w�hrend der Nikkei 255 Index nur ca. 0,5 % Verlust hinnehmen musste.

 

http://www.chinaseite.de/china-service/china-nachrichten/china-nachrichten-2/article/chinesische-1.html

In Korea (und auch in anderen asiatischen L�ndern) sollte man unbedingt darauf achten, keien l�chrigen Socken zu tragen. In vielen Restaurants und in Wohnungen und Tempeln sowieso geh�rt es sich, dass man die Schuhe auszieht.

Zum Gl�ck wusste ich das vorher:

http://www.sueddeutsche.de/finanzen/artikel/942/99843/

Wer seinen Laptop nach China mitbringt bzw. auf chinesischen Internetseiten surft, f�ngt sich oftmals spyware bzw. Computerviren ein. Dies h�ngt unter anderem damit zusammen, dass in China immer noch andere Standards gelten als in westlichen L�ndern. Man l�dt ein Programm aus dem Internet auf seinen Computer, das mal kurz windows registry Eintr�ge �ndert. Man geht auf eine Webseite, die versucht, irgendwelche Programme auf seinem Computer zu installieren. Man reist nach China, kann der Versuchung nicht widerstehen und kauft fake-Software, die mit Viren verseucht ist oder tauscht Daten mit USB-Sticks und holt sich so Viren auf seinen Computer.

Aus aktuellem Anlass einfach mal ein paar Tips, was man bez�glich Sicherheit beachten sollte, wenn man seinen Laptop nach China mitbringt:

1) Windows auf dem aktuellen Stand halten. Bei Windows XP sollte das Service Pack 2 auf dem Computer installiert sein und Windows update sollte man vorher laufen lassen.

2) Die folgende Software sollte auf dem Computer installiert sein:
– Firewall (z.B.� Zonealarm, McAfee, Norton …)
– Antivirenprogramm (z.B. AntiVir von Avira)
– Anti-Spyware (z.B. Ad-aware von Lavasoft)
– ein Progamm, das unerw�nschte windows-registry Eintr�ge verhindert, z.B. Spybot SD-Resident)
– man sollte mit Firefox browsen, da in China der Internet Explorer weiter verbreitet ist

3) Ich weiss, es ist billig und die Versuchung ist gro� – trotzdem sollte man unbedingt darauf verzichten, fake-Windows Versionen zu kaufen bzw. allgemein fake-Software. Falsche Windows Versionen lassen sich nicht updaten und sind ein Sicherheitsrisiko! Fake-Software kann alles m�gliche enthalten. Sie stammt nicht vom urspr�nglichen Hersteller, d.h. sie kann auch Viren, Trojaner oder Spyware enthalten.

4) Wenn man l�ngere Zeit in China ist, sollteman unbedingt neben dem Laptop auch die Originalsoftware mitbringen (Windows, Office usw.). Oftmals ben�tigt man pl�tzlich den Sprachsupport f�r Ostasiatische Sprachen, f�r den man oft eine Windows-CD zur Installation ben�tigt oder der eigene Computer f�ngt sich doch einen Virus an, man entscheidet sich Windows neu zu installieren.

5) Wichtige Dateien unbedingt auf einem anderen Laufwerk speichern als die Windows Installation.

6) Sicherheitskopien machen!

Ein Kunde will seine deutschen Produkte in China verkaufen und dazu einfach einen chinesischsprachigen online shop aufbauen. Nach einigen Erkl�rungen seiner Idee und seiner Produkte…

-Wie er sich das mit Bezahlung und Lieferung vorstelle?

– – �h …ganz normal halt…

Bildlich kann ich mir vorstellen, wie sein Unternehmen Bestellungen aufnimmt, die Lieferung erfolgt mit dem Fahrrad, die Bezahlung in Bar.

In China funktionieren eigentlich die meisten Online Shops auf diese Weise (auch wenn Lieferung mit dem Auto auch schon �blich ist…). Der Kunde bestellt den Artikel online. Gr��ere internationale Unternehmen wie Dell k�nnen ohne weiteres Vorauskasse anbieten, da auch bei chinesischen Kunden bei gro�en Unternehmen ein gewisses Vertrauen herrscht. Kein Unternehmen, dass noch alle Sinne beisammen hat (wer eine Ausnahme kennt, bitte mitteilen), bietet Kauf auf Rechnung an. Normalerweise erfolgt die Bezahlung in Bar bei Lieferung.

So geschehen beispielsweise bei der Bestellung eines Flugtickets bei einem gro�en Reiseanbieter in China. Ich bestellte online, es erfolgt ein telefonischer R�ckruf, Lieferung wurde ausgemacht (wie �blich war das Ticket, das ich bestellt hatte, nicht mehr zum angegebenen Preis erh�ltlich), am n�chsten Tag rief mich ein Kurier an, wir machten einen Treffpunkt aus.

Die Lieferung erfolgte mit einem klapprigen Fahrrad, die Bezahlung in Bar.

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