Heute habe ich eine Bewerbung aus S�dafrika erhalten. Bevor �berhaupt die Qualifikationen aufgez�hlt wurden, folgende Zeilen im Lebenslauf:

HEALTH : Excellent

CRIMINAL RECORD : None

Andere L�nder, andere Sitten (bzw. Schwerpunkte).

Naja, in einem Kommentar wurde ich darauf hingewiesen, ich sollte doch mal �ber etwas positives berichten. Wenn Blogspot wieder entsperrt ist, werde ich das mit Sicherheit melden.

In der Zwischenzeit der Hinweis, dass Wikipedia mal wieder nicht aus China zug�nglich ist.

Vorgestern habe ich die Webseite des Konkurrenten eines potentiellen Kunden in Peking gesehen. Der Konkurrent hat seine Rechnung an den Webmaster nicht bezahlt. Das Ergebnis war eine h��liche Webseite (for sale) und dazu tats�chlich ein deutlicher Hinweis mit Link auf die Webseite meines potentiellen Kunden.

In Deutschland w�re daf�r wohl gleich eine Abmahnung f�llig, in China kommt man mit solchen brachialen Zahlungserinnerungen wohl durch.

Ich werde nie wieder behaupten, in Deutschland gebe es zuviel B�rokratie – Ehrenwort.

Lies eine Bank in China doch tats�chlich eine Bank�berweisung zur�ckgehen, weil ich das “Co.Ltd.” im Firmennamen des Empf�ngers bei der �berweisung nicht angegeben hatte. Ich h�tte es ja gerne angegeben, allerdings war nicht genug Platz im entsprechenden Feld f�r den Firmennamen im Online Banking Formular, da habe ich es eben weggelassen.

Klar, mein Fehler und eigentlich kein Grund jetzt �ber die Bank herzuziehen.

Vor kurzem hatte ich ein Gespr�ch mit einem potentiellen Kunden in Peking.
Deren Webseite hatte ein super Design, allerdings war sie nicht wirklich geeignet, erfolgreich Neukunden �ber das Internet zu gewinnen.
Das Treffen lief nicht wirklich wie ich es sonst gewohnt bin. Der Marketing Director war mehr damit besch�ftigt, etwas zu Essen zu besorgen bzw. ein Date mit einer Kollegin zu bekommen (verst�ndlich), die mich w�hrend des Treffens begleitete als �ber das Projekt zu reden.

Aus dem Auftrag wurde nichts und es tat mir auch nicht wirklich leid darum. Ein paar Wochen sp�ter hatte ein anderes (chinesisches) Webdesign-Unternehmen zumindest einige Vorschl�ge, die ich w�hrend des Treffens angeregt hatte umgesetzt und sogar mit dem CMS, das ich vorgeschlagen hatte – das kommt davon wenn man zu viele Informationen rausgibt.

Sie scheinen mit dem Resultat ihrer Ma�nahme noch nicht zufrieden zu sein. Ich traf eine Managerin des Unternehmens auf einem Event einer Handelskammer in Peking. Sie kannte mich nicht und rief mich jetzt tats�chlich an, um nach Kooperationsm�glichkeiten im Bereich online marketing zu fragen. Sie lud mich zu einem Treffen in ihrem B�ro ein. Ich hatte nicht den Eindruck, dass der Marketing Director, den ich das erste mal getroffen hatte, von ihrer Initiative wei�. Vielleicht sollte ich ja hingehen. K�nnte am�sant werden.

Den meiner Meinung nach besten Schokoladekuchen der Welt gibts im Cafe Bros (nein, ich bekomme f�r diesen Eintrag kein Geld):

Der Besitzer ist Koreaner, das Cafe liegt bei Wudaokou, ca. 500m westlich der U-Bahn-Station auf der S�dseite der Stra�e.

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??????????? E ? ?

Tel. 82863198

Schokoladekuchen auf Chinesisch: ????? Aussprache ist “qiaokeli dangao”

Den Gesundheitscheck, den man absolvieren muss, wenn man f�r ein Studium oder zwecks Arbeit l�nger als 6 Monate in China” target=”_blank”>China bleiben m�chte, absolviert man im ???????-

Die Adresse ist ????? 20 ? ???. Man ben�tigt seinen Reisepass und 3 Passbilder. Ge�ffnet ist von Montag bis Freitag, 8.00 – 10.30 Uhr.

Im Prinzip l�uft alles sehr organisiert und schnell ab, das ganze dauert ca. 1-2 Stunden. Man begibt sich direkt in den 4. Stock, f�llt ein Formular aus, meldet sich an. Dann gehts in den Nebenraum zur Kasse.
Anschlie�end muss man eine allgemeine Untersuchung absolvieren (man wird unter anderem nach Gr��e und Gewicht gefragt und ob man Probleme mit den Augen hat), danach gehts zur Blutabnahme f�r den Aidstest und anschlie�end zum EKG.

Hat man dort seine Unterschriften abgeholt, muss man in das Erdgescho� f�r das R�ntgenbild der Lunge. Das wars dann auch schon fast.

Die Papiere m�ssen an der Rezeption abgegeben werden, 3 Werktage sp�ter erh�lt man das Ergebnis (entweder per Post oder Selbstabholer). Das ganze l�uft gut organisiert und routiniert ab.

Ich habe in einem fr�heren Beitrag schon einmal den Tipp gegeben, die Visitenkarte lieber stecken zu lassen, wenn man jemanden trifft, der f�r einen Business Club in China unterwegs ist bzw. um unerw�nschte Werbung per SMS zu vermeiden, eine Visitenkarte ohne Handy Nummer zu drucken.

Wie zur Best�tigung meines Vorschlags habe ich heute eine Email erhalten mit einem Veranstaltungshinweis eines Business-Clubs in Beijing. Die Email wurde an ca. 200 Personen geschickt, alle Email-Adressen waren in “CC” eingef�gt, d.h. f�r jeden Empf�nger zu sehen.

Innerhalb von 10 Minuten erhielt ich 5 weitere Werbeemails mit riesigen Anh�ngen.

Die Werbeemails stammten von Unternehmen, die ebenfalls im Email-Verteiler des Business-Clubs waren und sich wohl �ber die zus�tzlichen Email-Adressen f�r ihren Werbeverteiler sehr gefreut haben d�rften.

Das Interview, das ich am Wochenende im Deutschlandfunk gegeben habe, gibt es jetzt unter dem folgenden Link:

http://www.dradio.de/aodflash/player.php?station=1&playtime=1186334865&fileid=5aef252f

Thema: China putzt sich f�r Olympia:
Deutschlandfunk Sendung: Sport am Sonntag
Interview mit Kim Schiefer, dem Betreiber von Chinaseite.de

Es ist ja schon �fters vorgekommen, dass ein Kunde eine Webseite wollte und wir bei der Suche nach Namen feststellen mussten, dass der Firmenname bereits mit der Domainendung “de” registriert war, bei gr��eren Firmen auch alle anderen g�ngigen Domainendungen.

Oft handelt es sich dabei um sogenannte “Cybersquatter” die Domainnamen von ber�hmten Pers�nlichkeiten oder Unternehmen registrieren, um sie dann zu verkaufen.

Inzwischen hat man in Deutschland als Betroffener recht gute Chancen, Domaingrabber und Cybersquatter zur Herausgabe der Domain zu zwingen, wenn man nachweisen kann, dass man berechtigtes Interesse hat, diese Domain zu verwenden.

Die IHK Heilbronn weist jetzt in ihrem Newsletter darauf hin, dass “betr�gerische” chinesische Unternehmen immer �fter die cn-Domain von ausl�ndischen Firmen registrieren und diese dann anschreiben. Gleichzeitig empfiehlt sie aber auch, diese Betr�ger quasi zu unterst�tzen, in dem man �ber die “German Industry and Commerce” an die Cybersquatter herantritt und die entsprechende Domain abkauft. Gut, das ist wohl auf jeden Fall besser, als auf solche Emails direkt zu antworten (wenn man vom Domaingrabber direkt angeschrieben wird) oder mit dem Domaingrabber direkt zu verhandeln.

Ich h�tte aber einen grunds�tzlich besseren Vorschlag: Gro�e Unternehmen haben sowieso genug Geld, die k�nnen in China entweder klagen oder bei der CIETAC die Herausgabe der Domain beantragen. Das ist schon aus Prinzip besser, als Cybersquatter zu unterst�tzen und in ihrem Gesch�ft zu best�rken

F�r kleine und mittelst�ndische Unternehmen habe ich einen noch besseren Tip: Einfach ignorieren. Entweder auf einen anderen Namen (z.B. in Kombination mit dem Landesnamen) ausweichen oder eine andere Domainendung w�hlen. Es gibt eigentlich f�r ein kleines oder mittelst�ndisches Unternehmen kaum einen vern�nftigen Grund, sich auf einen Domainnamen festzulegen oder auf eine L�ndesendung.

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