Tue 21 Apr 2009
M�ll sammeln in einem fremden Land
Posted by Holly under China Allgemein , Erlebnisse in ChinaComments Off on M�ll sammeln in einem fremden Land
Tue 21 Apr 2009
Tue 21 Apr 2009
Jedes Jahr stellt der Berliner CDU-Abgeordnete Peter Trapp eine offizielle Anfrage beim Stadtsenat in Berlin. Es geht darum, wie oft Diplomaten in Berlin Verkehrsordnungswidrigkeiten begehen, ohne daf�r belangt zu werden. 8400 unbezahlte Strafzettel stehen auf der Liste, die der Senat herausgab. Dazu 55 Unf�lle von Diplomaten.� Und Diplomaten aus China haben sich hier offenbar nicht mit Ruhm bekleckert. China war neben Saudi-Arabien, Russland, �gypten, Libyen, Iran, Polen, Frankreich und Griechenland Spitzenreiter. Schade, dass der Senat keine detaillierte Statistik vorlegt, nach L�ndern geordnet.
Thu 16 Apr 2009
Mir ist noch nicht klar, was die Steuerbeh�rde hier in China versucht.�Diese kann n�mlich�nur die Ums�tze verfolgen,die �ber sogenannte “Fapiaos” laufen. D.h., neben der normalen Rechnung, die z.B. im Restaurant oder Laden ausgestellt wird,muss man noch mal eine “offizielle” Rechnung, den sogenannten “Fapiao”, erbeten. Dieser wird entweder �ber eine spezielle Maschine gedruckt, oder die Firma muss daf�r offizielle Schreibbl�cke erwerben, auf denen dann per Hand ausgestellt wird. Da die Nachverfolgung von solchen Steuers�nden wohl gering ist, haben die ausstellenden Restaurants oder Firmen also auch keine Lust, solche Fapiaos auszustellen. D.h., es fallen auch keinen Einnahmen f�r den Staat an. Deshalb musste ein Anreiz geschaffen werden.
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So wurde auf den maschinell ausgestellten Fapiaos oben ein kleines, silbernes Rubbelfeld aufgetragen. Das kann man aufrubeln, und darunter ist dann mit wenig Gl�ck eine 1, 2, 10, 50, 100 oder 1000 RMB Zeichen. Dieses kann man dann sofort beim Restaurant in Bares einl�sen…wenn man Gl�ck hat, denn zu oft gewinnt man nicht. Dennoch hatte dieses kleine Feld wohl die Wirkung, dass mehr Leute als sonst nach Fapiaos fragen…und somit der Staat mehr einnimmt.
Dennoch halte ich den Steuerbetrug hier f�r hoch. So gibt es z.B. auch bei der Wohnungssuche immer�2 Preise. Einen, den g�nstigen,ohne Fapiao (10 bis 20% g�nstiger), und den teureren Preis, wenn man einen Fapiao will. Die meisten Chinesen, die ich kenne, mieten ohne Fapiao…die meisten Ausl�nder mit, da sie ja die Wohnung meist von ihrer Firma bezahlt bekommen.
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Heute habe ich �brigens nach langer Zeit mal wieder gerubbelt und 10 RMB gewonnen. Wenn das kein gutes Zeichen ist!
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Leo.
Tue 14 Apr 2009
…ist der Platz, in dem (neben D-22 im Haidian district)�in Peking junge Rockbands auftreten. Dabei gibt es einige Bands, die eher entt�uschen. Aber am Samstag abend gab es mal wieder ein echtes Highlight. ????? (h�u�h?i�d��sh? y�), �bersetzt “Queen Sea big shark”, sind aufgetreten. Gegen 22 Uhr ging es mit einer ca. 6 min�tigen Einstimmungsvideo los. Dabei wurde, zu ihrem Song C.B.D., Bilder aus China, dem chinesischen Fernsehen, Videoschnipsel und Pekinger Impressionen zusammengef�hrt. Ob es sich dabei um eine Hommage oder eine Satire handelte, konnte ich leider nicht feststellen.
Danach betraten die Frontfrau und Schlagzeuger, Gittarist und Bassist die B�hne, und die ca. 200 bis 300 Konzertbesucher begr��ten sie freudig. Die Band ist wohl nicht mehr ganz unbekannt, zu allen Songs wurde freudig mitgesungen. Dabei sind die Songtexte alle in Englisch, wobei ich wie oft dennoch wenig verstanden habe. Generell kamen die Songs um einiges rockiger r�ber, als sie auf der CD sind, die ich mir sp�ter gekauft hatte. Aber das zeichnet ja auch gute Livebands aus.
Im Konzertsaal herrschte schnell ein Klima wie in der Saune, aber da mu�ten Zuschauer und Band �ber 90 Minuten durch. Gegen kurz vor 12 war das Konzert wieder vorbei, und die Menge str�mte heim oder in die umliegenden Cafes und Bars, vor allem in die benachbarte und �beraus beliebte Nan Luo Gu Xiang.
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Solche Abende zeigen mir immer, dass in China viel in Bewegung ist – mehr als Wirtschaftswachstum, Umweltverschmutzung oder die Probleme der Menschenrechte. Es gedeiht hier etwas Neues, Eigenes, die Leute sind kritisch und kreativ, und es zeigt mal wieder, dass dieses Land nicht mit ein paar W�rtern beschrieben werden kann, sondern dass es hier alles gibt. Gutes wie Schlechtes.
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Wer mal Lust hat reinzuh�ren, die Band ist auf myspace zu finden: Englisch gibt es hier:
http://cn.profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&friendID=1301067668
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und Chinesisch hier:
http://www.myspace.cn/queenseabigshark
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Mein Liebling ist �brigens Nr. 5: der Song “hello! passengers!” sowie 6 “love is pop”
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P.S. Der Bandtitel bezieht sich �brigens auf den benachbarten Houhai See. Allerdings hat der keine Haie, sondern h�chstens ein paar Goldfische, welche bei der akuten Wasserverschmutzung allerdings oft schon an der Oberfl�che treiben (beim letzten Bootstrip, letzten Sonntag, habe ich 3 gez�hlt).
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Leo.
Sun 12 Apr 2009
Wir hatten uns schon gefreut, am 3. April h�tten Oasis in Peking spielen sollen. Gewiss, die Band hat ihren Zenit wohl schon �berschritten, und es gibt heutzutage Musik, die ich lieber h�ren w�rde. Da aber die Alternativen gering sind, h�tte es auch Oasis getan. Aber schon Wochen vorher, als wir die Tickets kaufen wollten, wurden wir von der Meldung �berrascht, dass das Konzert abgesagt wurde. Angeblich wegen finanziellen Problemen des Veranstalters.
In der Zwischenzeit sind wir den Gr�nden etwas n�her gekommen. Und zwar haben wir einen Chinesen amerikanischer Abstammung kennen gelernt, welcher als Musikpromoter in Peking lebt. Dieser erl�uterte uns, dass bei Oasis der Bandgr�nder Noel Gallagher wohl Ende der 90er Jahre bei einem Pro-Tibet Konzert mitgespielt hatte. Dies war einem Offiziellen aufgefallen, und deshalb wurden die Konzerte verboten.
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Laut diesem Musikmanager gibt es aber noch eine andere H�rde. Und zwar m�ssen fremdl�ndische Bands vor der Konzertreise ein komplettes Dokument abgeben, in dem sowohl w�rtlich alle Liedtexte aufgef�hrt sind sowie die Ansprachen zwischen den Liedern. Spontanit�t ade! Angeblich sitzt bei den Konzerten eine Kommission im Hintergrund, welche bei Abweichung von den Texten den Stecker zieht (was ich nicht glaube), aber vor allem sp�ter den Veranstalter, und nicht den S�nger, f�r die Abweichung haftbar macht. Je nach Art der Abweichung geht es hier um Geldstrafen oder Gef�ngnis. Da die Veranstalter lokale Firmen sind, wird dies wohl der Hauptgrund sein, warum kein Veranstalter sich unter diesen Umst�nden darauf einlassen will, eine Rockband wie Oasis, die sich in fr�heren Jahren auch schon mal betrunken auf der B�hne gepr�gelt haben oder das Publikum anp�beln, unter Vertrag zu nehmen. W�rde ich selber auch nicht machen.
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Aber das hei�t auch, dass wir auch in Zukunft auf gute Konzerte verzichten m�ssen. Ausl�ser f�r die Versch�rfung war �brigens wohl die S�ngerin Bj�rk, welche nach einem Konzert in Shanghai wohl und dem Song�”declare independence” wohl dazu noch “Tibet, Tibet” gerufen hat. Generell kann man dar�ber streiten, welchen Nutzen es den Tibetern bringt, wenn solche Statements gemacht werden. Aber nun ist das Kind schon in den Brunnen gefallen. Statt Oasis kam �brigens Celine Dion, bei der wohl keine Angst besteht, dass sie aus ihrer Rolle f�llt.
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Leo.
Wed 8 Apr 2009
Neulich hatte ich ja schon einmal �ber die gestiegene Gewaltbereitschaft in SANLITUN berichtet. Seit neustem gibt es einen Fall, der die Ausl�nder hier in Peking noch mehr erschreckt. Und zwar wurde vor knapp 1 Woche ein Ausl�nder in SANLITUN �berfallen. Von 2 bis 3 M�nnern und mit einem sogenannten “Taser”, einer Elektroschockpistole. Das Erschreckende f�r viele daran: Der Mann wurde nicht von Chinesen, sondern von Ausl�ndern �berfallen und beraubt. Das trifft die hier lebenden Ausl�nder an einer empfindlichen Stelle, den bislang lief man hier blind durch alle dunklen Gassen, weil 2 Glaubenss�tze galten:
1.) Chinesen �berfallen keine Ausl�nder, da dies
a.) gegen Kultur und Gastfreundschaft verst��t aber
b.) vielmehr damit zu tun hat, dass die chinesischen Gerichte �bergriffe auf Ausl�nder viel st�rker ahnden als auf Einheimische
2.) In China/Beijing lebende Ausl�nder stellen auch keine Gefahr da (h�chstens als betrunkene Raufbolde), da diese
a.) Entweder als Expats hier leben und im Geld schwimmen
b.) Seit langer Zeit in Peking sind und sich ein eigenes Business er�ffnet haben (brauchen also auch kein Geld aus Ueberf�llen)
c.) Als Praktikanten oder Studenten hier nur ein halbes Jahr sind und sich nicht auf �berf�lle spezialisieren
d.) Generel fast alle hier lebenden Ausl�nder nicht aus den Schichten kommen, aus denen Gewaltt�ter �fters vermutet werden.
Dieser Glaubenssatz gilt nun nicht mehr. Ich bin gespannt, ob es zu weiteren �bergriffen kommt. Anscheinend hat auch die lokale Polizei schon Sorgen, denn die meisten chinesischen Polizisten streifen noch immer ohne Waffe (selbst ohne Schlagstock oder Handschellen) durch ihr Revier, da der Respekt gegen�ber ihrem Amt noch existiert. Im Falle eines Zusammentreffens mit obiger R�uberbande w�rde ihnen das aber auch nicht mehr helfen.
Leo.
Sat 4 Apr 2009
Liu lebt, aufgrund seiner angespannten finanziellen Lage, noch mit seinen Eltern zusammen. Obwohl, wenn er genug Geld h�tte, bin ich gar nicht sicher, ob er wegziehen w�rde. Aber das ist ein anderes Thema. Er lebt auf jeden Fall mit Eltern, Tanten, Oma und anderen (insgesamt 10 Familienmitgliedern) in einem alten Hutong. Als ich ihn frage, wie er sich mit seiner Oma versteht, meint er: “Ich sehe sie jeden Tag, aber wir haben seit einem Jahr nicht mehr miteinander geredet. Und das kam so: Der Hutong besteht aus mehreren zusammenh�ngenden H�usern. Angemietet ist das alles von Lius Vater. Als nun vor einem Jahr ein Onkel wegzog, wurde ein Zimmer frei. Sowohl seine Tante als auch die Oma hatten sich wohl Hoffnungen auf das Zimmer gemacht.
Und so h�tte es der Tradition halber auch sein sollen, aber Lius Vater hat sich das Zimmer selber zu eigen gemacht. Ohne R�cksprache. Und deshalb reden Tante und Oma nicht mehr mit dem Vater, und folglich auch nicht mehr mit Liu. Das Problem ansprechen wird keiner, und der Vater wird das nicht r�ckg�ngig machen, weil er damit seinen Fehler zugeben w�rde. Somit wird diesee angespannte Stimmung auf unbestimmte Zeit fortdauern. Eine Rettung w�re eine R�ckkehr des ausgezogenen Onkels, aber danach sieht es nicht aus.
Leo.
Fri 27 Mar 2009
Beim Mittagstisch kam ein interessantes Ger�cht auf. Ein Kollege meinte, der Mao im Maosoleum sei gar nicht der Echte. Mao wollte wohl immer verbrannt werden, deshalb w�re es eine Schande, ihn so auszustellen. Und vor allem, ein echter Chinese muss nach seinem Tod zurueck in seine Heimatregion, alles andere ist gegen die Tradition. Beweise hat keiner, aber ein anderer Kollege meinte, das stimme, denn weshalb sonst darf man keine Fotos machen, und die Wachen schicken einen so schnell durch die Besichtigung, dass man keine Details erhaschen kann.
Leo.
Tue 24 Mar 2009
Auch wenn es aktuell wieder etwas kalt geworden ist, generell ist der Trend nach oben gehend: der Fr�hling kommt. Auch die Sonne wagt sich immer st�rker heraus. Das f�hrt wohl auch bei Fotografen wieder zu guten Gesch�ften. Wer in den Parks der Stadt am Wochenende unterwegs ist, sieht sehr oft ein Fototeam: Fotograf, 1 oder 2 Assistenten, ein Spiegeltr�ger zur besseren Belichtung, ein M�del mit einer Schminktasche und nat�rlich das Ziel der Aufnahmen: Ein Hochzeitspaar.
Es scheint gang und g�be zu sein, dass sich die Paare im Park ablichten lassen. Am See, unter B�umen, auf einer Bank, neben bl�henden Blumen. Den Hauptstress hat meines Erachtens das M�del zu tragen. Obwohl noch recht kalt an der frischen Luft, muss sie verschiedene Kleider anhaben, die alle wenig w�rmen. Zur Umkleide spannen die Assistenten dann immer ein grosses Tuch um sie herum, und kurz danach springt sie umgezogen heraus. Mal weiss, mal rot, mal traditionelle Kleider. Der Mann ist entweder in schwarz oder weiss gekleidet und zieht sich nicht um. Er wirkt oft sehr gelangweilt. Generell habe ich das Gef�hl, dass dieser Fototag f�r beide Arbeit, aber kein Vergn�gen ist. Wenn es von einem Ort zum n�chsten geht, muss die arme Braut in hohen Schuhen hinterherst�ckeln, w�hrend die Assistenten ihr Kleid �ber dem Boden halten, damit sie nicht den Kehrmaschinen die Arbeit wegnimmt.
Wenn man sich chinesische Hochzeitsbilder einmal ansieht, dann sind die Frauen darin meist nicht wieder zu erkennen. Sehr geschminkt, hochgesteckte oder verl�ngerte Haare, Schleifen im Haar, Ketten, Ohrringe�da wird sogar aus einer grauen Maus eine Prinzessin. Die M�nner schauen meist etwas m�rrisch, und keiner der Kollegen, die bisher geheiratet haben, konnte mir ein Bild zeigen, auf dem beide gl�cklich strahlen.
Leo.
Thu 19 Mar 2009
Nun bin ich schon fast 1.5 Jahre in Peking. Hat mich am Anfang der Verkehr noch erschreckt, so finde ich ihn heute ganz normal. Mehr noch, wenn man aus der Provinz oder aus anderen asiatischen L�ndern zur�ck kehrt, so findet man den Pekinger Verkehr sogar sehr zivilisiert. Aber wer in Suchmaschinen einmal die Schlagw�rter “China” und “Verkehrstote” eingibt, der sieht, dass dieses Thema wohl das gr��te Risiko hier ist. Somit gef�hrlicher als die schlimme Luft (obwohl sich meiner Erfahrung vor allem Raucher negativ �ber die Luft in China �u�ern, aber das ist ein anderes Thema), die vergifteten Lebensmittel oder vom chinesischen Staat verhaftet zu werden:
– 300 Verkehrstote am Tag, 106.000 im gesamten Jahr (http://www.spiegel.de/reise/staedte/0,1518,188782,00.html)
– Chinesen k�nnen nicht Auto fahren (http://www.welt.de/motor/article739573/Chinesen_koennen_nicht_Auto_fahren.html)
Aber selber gew�hnt man sich auch daran und macht sich weniger Gedanken. Ich kann das an meinem eigenen Verhalten sehen. Fr�her wartete ich bei Kreuzungen, bis kein Auto mehr kam. Nun fahre ich, meist im Pulk mit anderen Radfahren, in die Kreuzung rein oder suche mir den Weg kreuz und quer durch die Autos. Auch das es in den Taxis keine� Anschnallgurte hat, �rgert mich nicht mehr. Auf dem Vordersitz g�be es welche, aber da ist der Sitz nicht so bequem. Weiterhin hat mein Fahrrad kein Licht (siehe auch Blog mit dem Lichtdiebstahl), so wie alle anderen Fahrr�der hier auch. Und alle Mopeds und Roller, die eigentlich Licht haben, nutzen es eh nicht. Aber auch am Verhalten anderer sieht man, wie schnell und fahrl�ssig die Angst gewichen ist. Mein Kumpel, seit einem halben Jahr im Besitz eines Autos und F�hrerscheins, ist schon schlimmer als die meisten anderen Verkehrsteilnehmer. Schimpfend, dr�ngeld, hupend, Fussg�nger erschreckend und ja keinen Zentimeter dem anderen Auto Platz geben ist sein Motto. Wer nicht dr�ngelt, verliert. Vor einem Jahr hat er sich noch �brigens �ber den Verkehr aufgeregt. Nun meint er, dass sei alles halb so wild und gar nicht gef�hrlich. Aber selbst zum Z�hneputzen nimmt er lieber Wasser aus Flaschen als aus der Leitung, da ja das Wasser so verschmutzt sein soll, und das Risiko will er nicht eingehen.
Hoffen wir, dass es nicht mal richtig kracht.
Leo.