China News


Unter

http://www.thepencilfarm.com/blog/2008/02/snow_day_at_the_beijing_olympi.html

schreibt der Grafikdesigner Cadin Batrack dass sich auf der Fun-Seite der Offiziellen Webseite der Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking ein Plagiat seines Flash-Games Snow-Games befunden habe.

Auf den ersten Eindruck von den Screenshots auf dem Blog von Cadin Batrack sieht es zumindest so aus als habe der Hersteller des Spiels f�r den Betreiber der Webseite der Sommerspiele 2008 geh�rig abgekupfert. Beim “Hersteller” handelt es sich nach Recherchen von Batrack um Sohu.com.

Nach einem Bericht des Sidney Morning Herald sollen auch andere Flash-Games auf der offiziellen Webseite der Olympischen Spiele 2008 an andere bekannte Flash-Games erinnern.

Eigentlich eine ziemliche Blamage f�r eine Organisation die doch selbst so sehr auf den Schutz ihrer Markenrechte pocht.

Chinesisches Neujar in Peking – 2. Teil.

Am Ende des Videos sieht man teilweise (wir sind etwas zu sp�t gekommen) die Nachstellung einer Zeremonie, die w�hrend der Kaiserzeit jedes Jahr durchgef�hrt wurde. Der Kaiser betete zum Himmel um eine gute Ernte im neuen Jahr.

Dass der Parteitag er�ffnet wurde sah man wirklich �berall. Im Fernsehen wurde dar�ber berichtet, es gab irgendwie mehr Plakate an W�nden und sogar im Fernsehen in der U-Bahn konnte man irgendwelchen Diskussionsrunden und Berichten zuh�ren – wobei die Chinesen um den Fernseher herum in der Mehrzahl doch and�chtig zuh�rten.

Ich hatte noch nicht viel Zeit die chinesische Presse zu sichten. Scheint ja, dass nochmal kr�ftig f�r Jiang Zemins theoretischen Beitrag f�r die Entwicklung der Partei (“Die drei Vertretungen“) Werbung gemacht wurde und auch Hu Jintao hat irgendeine Theorie in der Hinterhand, die ihm den Platz in den Geschichtsb�chern (und auch die Emanzipation von Jiang Zemin) sichern soll.

Hier eine �bersicht �ber die Berichte in der Deutschen Presse.

Spiegel: China entdeckt den Umweltschutz.

Kurier: China will die Umwelt k�nftig schonen.

Handelsblatt: China legt neuen Wirtschaftskurs fest.

FAZ: Aufbau einer sozialistischen Demokratie.

Stern: China will sozialer werden.

Tagesanzeiger: Rote Fahnen, hohle Phrasen.

TAZ (mit lustigem Bild): Zehn Generationen zum Sozialismus.

DiePresse.com: Geheimnisvolle KP heizt die Ger�chte an.

Netzzeitung: Chinas Pr�sident will seine Macht ausbauen.

Hier ein interessanter �berblick �ber alle Parteitage der Kommunistischen Partei:

http://www.kurier.at

Die U-Bahn-Linie 5 wurde endlich ge�ffnet. D.h. die Entscheidung, U-Bahn oder Taxi f�llt jetzt vor allem innerhalb der 2. Ringstra�e um einiges leichter. Bisher konnte man im Prinzip nur mit der Linie 2 um die Innenstadt herumfahren bzw. mit der Linie 1 im S�den Pekings von West nach Ost fahren. Die Linie 13 hatte bisher die Vororte im Norden mit der Pekinger Innenstadt verbunden. Innerhalb des 2. Rings war es nichts mit U-Bahn fahren.

Die Linie 5 ist die erste U-Bahn-Linie, die jetzt im Vorfeld der Olympischen Spiele in Betrieb genommen wurde. Es sind noch mehrere Linien geplant, unter anderem eine U-Bahn zum Flughafen. Der Stau auf der Autobahn zum Flughafen ist bisher immer schwer kalkulierbar gewesen, manchmal dauert es von der Innenstadt zum Flughafen 20-30 Minuten, manchmel 1 Stunde oder mehr (mein pers�nlicher Rekord sind �ber 3 Stunden an einem Samstag). Die neuen U-Bahn-Linien f�hren hoffentlich zu einer merklichen Entlastung des Verkehrs auf den Stra�en.

Die U-Bahn soll auch billiger geworden sein. Da ich eine Karte habe, habe ich noch nicht darauf geachtet, ob mir jetzt 3 yuan oder nur noch 2 yuan abgezogen werden. Ich werde auf der Heimfahrt darauf achten.

Das Interview, das ich am Wochenende im Deutschlandfunk gegeben habe, gibt es jetzt unter dem folgenden Link:

http://www.dradio.de/aodflash/player.php?station=1&playtime=1186334865&fileid=5aef252f

Thema: China putzt sich f�r Olympia:
Deutschlandfunk Sendung: Sport am Sonntag
Interview mit Kim Schiefer, dem Betreiber von Chinaseite.de

Mal wieder gute Nachrichten von der Zensurfront in China. Die Online Enzyklop�die Wikipedia ist aus China im Moment wieder erreichbar, zumindest aus Peking kann man Tests zufolge fast alle Seiten problemlos aufrufen.
Die Sperre von Wikipedia in China besteht mit Pausen seit Oktober 2005, im Oktober 2006 und anscheinend auch im Februar 2007 war Wikipedia f�r kurze Zeit aus China erreichbar
Gesperrt sind im Moment lediglich noch einige Artikel, z.B. der Artikel �ber die Volksrepublik China l�dt nicht vollst�ndig. Versucht man, diese Seite aufzurufen, h�rt die Seite nach einigen Sekunden auf zu laden, anschlie�end wird der Aufruf der kompletten Wikipedia f�r einige Minuten blockiert.
Ebenso verh�lt es sich bei anderen Artikeln �ber Chinarelevante Themen, wie z.B. �ber Falungong (hier funktioniert nicht einmal die Suche nach dem Thema). Gesperrt ist dagegen immer noch die bekannte Blog-Plattform blogspot.com.
Die Zensur darf man nicht damit verwechseln, dass China eventuell das Internet nicht f�rdert. Ganz im Gegenteil, das Internet ist ein wichtiges Instrument, um Nachrichten zu verbreiten und auch Informationszugang in die Provinzen zu haben, z.B. in der Form, dass sich irgendwann auch die Bauern im kleinsten Dorf im Internet �ber ihre Rechte erkundigen k�nnen (gegen Korruption gerichtet).

Die Informationshoheit hat die Kommunistische Partei im chinesischsprachigen Internet sowieso schon lange hergestellt, Nachrichtenportale in China unterliegen selbstverst�ndlich der Zensur, Blogs werden entweder von den Bloghostern kontrolliert bzw. falls sie eine eigene Webseite haben, m�ssen sich die Blogger f�r die Webseite eine Lizenz holen (alle Webseiten, die in China gehostet werden, ben�tigen eine Lizenz). Und f�r Foren, Chats und andere interaktive online-services hat die KPCh ebenfalls Ma�nahmen ergriffen – entweder, in dem sie aktiv an Diskussionen teilnimmt und diese in bestimmte Richtungen lenkt oder eben einfach �berpr�ft und zensiert. F�r solche Zwecke sollen ja ca. 30.000 Internetpolizisten das chinesische Internet im Auftrag der Zensurbeh�rden �berpr�fen.

Es scheint jetzt etwas schwieriger geworden zu sein, F-Visa in China zu verl�ngern. Bisher war es ohne Probleme m�glich um 6 Monate zu verl�ngern, einige Bekannte hatten jetzt aber schon Probleme, eine Verl�ngerung f�r 3 Monate zu bekommen. Kann sein, dass die chinesische Regierung wegen der Olympischen Spiele im n�chsten Jahr die Visa-Regeln versch�rft anwendet oder einfach mehr Kontrolle �ber Ausl�nder bekommen will, die mit einem F-Visum ohne Arbeitserlaubnis in China arbeiten, aber keine Steuern zahlen.

Die chinesische Regierung will anscheinend U-Bahn-Betreiber bestrafen, die keine ausreichenden Notfallpl�ne haben. Ein tolles Ansinnen, die U-Bahn sicherer zu machen, es gibt ja auch schon eine Menge Verbotsschilder. Ich frage mich allerdings, ob bzw. wie lange das in der Praxis umgesetzt wird? Opfer werden wohl auf jeden Fall die illegalen Stra�enh�ndler. Ich stelle mir den Ausgang der Xizhimen-Subway Station vor – entweder die� Stra�enh�ndler d�rfen sich dort nicht mehr aufhalten, oder sie werden bei einer Panik komplett �berrannt

P.S. Ich frage mich, ob die Stra�enh�ndler Schmiergelder bezahlen, um sich dort aufhalten zu d�rfen.

In China wurde die K�rperschaftssteuer f�r ausl�ndische und westliche Unternehmen angeglichen – h�rt sich positiv an, ist es f�r ausl�ndische Investoren nicht unbedingt. Der Satz f�r ausl�ndische Unternehmen lag mit 15-24% n�mlich niedriger als f�r Chinesische Unternehmen. Der neue einheitliche Steuersatz liegt bei 25%.

Allerdings gibt es immer noch die M�glichkeit, Steuervorteile mit den zust�ndigen �rtlichen Steuerbeh�rden auszuhandeln, z.B. wenn man besonders umweltfreundliche Technologie einsetzt.

Im Prinzip ist es f�r China ein Schritt weg vom Steuerspar und Billigproduktionsland, da nur bestimmte Hochtechnologieindustrien immer noch Steuerverg�nstigungen beantragen k�nnen.
Man muss sich als ausl�ndischer Investor jetzt noch genauer hinsehen, ob die niedrigen Lohnkosten eine Produktionsverlagerung nach China rechtfertigen.

Es gibt 7 Millioinen Tickets, davon sind 50% f�r Spoonsoren und Offizielle reserviert. Immerhin – die anderen 50% gehen ans Publikum. Es gibt 240 Preiskategorien, insgesamt sind die Preise sehr g�nstig und auch f�r das chinesische Publikum okay. Unterschiedliche Preise f�r Chinesen und Ausl�nder soll es nicht geben.

Eine Preisliste gibt es unter

�http://app1.chinadaily.com.cn/appdesk/vote/static/olympictickets.html.

Mehr Informationen �ber den Ticketverkauf und das Programm der Spiele 2008 gibt es auf der Webseite des Organisationskomitee unter http://www.tickets.beijing2008.cn/

B�rger der VR China, Hong Kongs, Macaus und Taiwans k�nnen Tickets online reservieren, wenn sie einen g�ltigen Ausweis haben bzw. �ber eine der offiziellen Verkaufsstellen des Organisationskomitees
Ausl�ndische Staatsb�rger, die in China wohnen, k�nnen ebenfalls online Tickets reservieren, wenn Sie ein Visum haben, das f�r mindestens 6 Monate g�ltig ist.

Wer seinen Wohnsitz nicht in China hat, kann die Tickets nicht �ber die Webseite des Organisationskomitees bestellen sondern muss sich an das jeweilige NOK wenden.

« Previous PageNext Page »