Ich spiele Schach, deshalb interessiert mich ein Artikel �ber eine L�nderwettkampf zwischen China und Gro�britannien nat�rlich schon.

Im Artikel auf Chessbase http://www.chessbase.de/nachrichten.asp?newsid=6945 �ber den L�nderwettkampf war sich der Autor wohl nicht so ganz sicher, was der Vor- und was der Familienname der chinesischen Spieler ist. Ich vermute mal, der Autor wollte sich irgendwie herauswinden (“Ich hab es doch einmal richtig gemacht”). Bei den Spielerinnen Hou Yifang und Ding Yixin wird die Reihenfolge der Namen sehr beliebig gehandhabt.

chinesische Namen

Immer mehr kleine und mittelst�ndische Unternehmen dr�ngt es nach China.

Oft bekomme ich auch Anfragen von Einzelpersonen, die nach chinesischen Lieferanten suchen und (nat�rlich kostenlos) einfach mal ein paar Adressen von potentiellen Lieferanten von mir wollen, keine Ahnung haben, dass bei der Auswahl eine Menge Arbeit dahintersteckt oder mir anbieten, zu 100% auf Provisionsbasis zu arbeiten. Jeder ist von seiner Idee �berzeugt und denkt, wenn ich mit ihm zusammenarbeite, w�rde ich zwangsl�ufig profitieren.

Meine Standardantwort auf Anfragen nach kostenlosem support ist im Prinzip eine Preisliste und ab und zu gebe ich noch Informationen �ber Portale wie Alibaba.com oder http://www.chinasuppliers.globalsources.com/SITE/top-china-suppliers.html.

Allerdings sollte man sich nichts vormachen, wenn man nach chinesischen Lieferanten nur im Internet sucht. Die Webseite von Unternehmen sagt nicht das geringste �ber die Qualit�t der Produkte aus, die man am Ende vom Unternehmen erh�lt.

Wie sieht es mit Online Portalen aus? Dort werden oft tausende von chinesischen Lieferanten f�r verschiedene Produkte aufgelistet. Es gibt verschiedene Account-Typen, die Vertrauen herstellen sollen.

Um “certified supplier” in einigen Online-Portalen zu werden, ben�tigt man meist nur eine Kopie der Business-Lizenz und Geld f�r den Jahresbeitrag. Das ist an sich noch kein Beweis, dass dieser Lieferant wirklich existiert. Okay, einige Portale bieten auch upgrade-accounts an, z.B. garantieren sie dann, dass der chinesischer Lieferant, der sich dort eingetragen hat, auch wirklich besucht wurde. So kann man als westlicher K�ufer schonmal einigerma�en sicher sein, dass der Lieferant existiert.

Aber im Prinzip muss man sich klarmachen, dass solche Online-Portale f�r suppliers Geld verdienen m�chten, d.h in erster Linie sind solche Accounts nat�rlich nur Marketing-Tools der Portale

Wie f�ngt man trotzdem klein an?

Wenn man nur eine Idee und kein Kapital hat, ist vieles Gl�cksache bzw. geht of zwangsl�ufig schief. Man versucht �berall zu sparen, macht die Recherche online und bestellt dann Produkte, ohne vorher die Firma besucht zu haben. Das Risiko in solchen F�llen ist nat�rlich extrem gro�.

Man wird, wenn man nur kleine Mengen bestellt, kaum die Aufmerksamkeit eines chinesische Lieferanten erhalten, sondern muss �ber Handelsh�user oder Zwischenh�ndler gehen. Und erstmal Proben erhalten? Auch daf�r muss bezahlt werden.

Qualit�tskontrolle

Im Prinzip gibt es 3 M�glichkeiten

1) Man beauftragt ein spezialisiertes Unternehmen mit der Qualit�tskontrolle
2) Jemand aus der eigenen Firma f�hrt die Qualit�tskontrolle durch
3) Man verl��t sich auf die Qualit�tskontrollen des Lieferanten und f�hrt keine eigene Qualit�tskontrolle durch

Von Punkt 3 ist nat�rlich abzuraten – es kommt aber vor allem immer wieder bei kleinen Bestellungen vor, dass keine Qualit�tskontrolle gemacht wird

Man sollte sich aber klarmachen, dass man als Importeur f�r die Produkte, die aus China kommen, haftet. D.h. selbst wenn man den Lieferanten gefunden hat, muss man eine effektive Qualit�tskontrolle etablieren – nicht nur f�r die erste Lieferung sondern auch f�r alle nachfolgenden Lieferungen.

Wie zahlt man?

Nat�rlich ist hier alles Verhandlungssache, welche Zahlungsart wird ausgemacht, wann wird bezahlt usw. Hier l��t sich �ber die Risiken ein ganzer Roman schreiben.

Eine typische Abwicklung w�re z.B. 30% Anzahlung und 70% nach Verschiffung des Produkts oder z.B. ca. 1/3 bei Vertragsabschluss, 1/3 nach Qualit�tskontrolle und Verschiffung, 1/3 nach Ankunft in Deutschland. Hier kann man viel verhandeln, je l�nger man Vertragspartner ist, desto eher sollte man die Zahlungsbedingungen zu seinen Gunsten �ndern (nicht umgekehrt).

Na das ist doch mal ne positive �berraschung (nach der Entt�uschung wegen Wikipedia):
http://www.technorati.com/ ist wieder aus China erreichbar. Jetzt habe ich wieder ein Spielzeug mehr im Internet.

Heute habe ich eine Bewerbung aus S�dafrika erhalten. Bevor �berhaupt die Qualifikationen aufgez�hlt wurden, folgende Zeilen im Lebenslauf:

HEALTH : Excellent

CRIMINAL RECORD : None

Andere L�nder, andere Sitten (bzw. Schwerpunkte).

Naja, in einem Kommentar wurde ich darauf hingewiesen, ich sollte doch mal �ber etwas positives berichten. Wenn Blogspot wieder entsperrt ist, werde ich das mit Sicherheit melden.

In der Zwischenzeit der Hinweis, dass Wikipedia mal wieder nicht aus China zug�nglich ist.

Vorgestern habe ich die Webseite des Konkurrenten eines potentiellen Kunden in Peking gesehen. Der Konkurrent hat seine Rechnung an den Webmaster nicht bezahlt. Das Ergebnis war eine h��liche Webseite (for sale) und dazu tats�chlich ein deutlicher Hinweis mit Link auf die Webseite meines potentiellen Kunden.

In Deutschland w�re daf�r wohl gleich eine Abmahnung f�llig, in China kommt man mit solchen brachialen Zahlungserinnerungen wohl durch.

Ich werde nie wieder behaupten, in Deutschland gebe es zuviel B�rokratie – Ehrenwort.

Lies eine Bank in China doch tats�chlich eine Bank�berweisung zur�ckgehen, weil ich das “Co.Ltd.” im Firmennamen des Empf�ngers bei der �berweisung nicht angegeben hatte. Ich h�tte es ja gerne angegeben, allerdings war nicht genug Platz im entsprechenden Feld f�r den Firmennamen im Online Banking Formular, da habe ich es eben weggelassen.

Klar, mein Fehler und eigentlich kein Grund jetzt �ber die Bank herzuziehen.

Vor kurzem hatte ich ein Gespr�ch mit einem potentiellen Kunden in Peking.
Deren Webseite hatte ein super Design, allerdings war sie nicht wirklich geeignet, erfolgreich Neukunden �ber das Internet zu gewinnen.
Das Treffen lief nicht wirklich wie ich es sonst gewohnt bin. Der Marketing Director war mehr damit besch�ftigt, etwas zu Essen zu besorgen bzw. ein Date mit einer Kollegin zu bekommen (verst�ndlich), die mich w�hrend des Treffens begleitete als �ber das Projekt zu reden.

Aus dem Auftrag wurde nichts und es tat mir auch nicht wirklich leid darum. Ein paar Wochen sp�ter hatte ein anderes (chinesisches) Webdesign-Unternehmen zumindest einige Vorschl�ge, die ich w�hrend des Treffens angeregt hatte umgesetzt und sogar mit dem CMS, das ich vorgeschlagen hatte – das kommt davon wenn man zu viele Informationen rausgibt.

Sie scheinen mit dem Resultat ihrer Ma�nahme noch nicht zufrieden zu sein. Ich traf eine Managerin des Unternehmens auf einem Event einer Handelskammer in Peking. Sie kannte mich nicht und rief mich jetzt tats�chlich an, um nach Kooperationsm�glichkeiten im Bereich online marketing zu fragen. Sie lud mich zu einem Treffen in ihrem B�ro ein. Ich hatte nicht den Eindruck, dass der Marketing Director, den ich das erste mal getroffen hatte, von ihrer Initiative wei�. Vielleicht sollte ich ja hingehen. K�nnte am�sant werden.

Den meiner Meinung nach besten Schokoladekuchen der Welt gibts im Cafe Bros (nein, ich bekomme f�r diesen Eintrag kein Geld):

Der Besitzer ist Koreaner, das Cafe liegt bei Wudaokou, ca. 500m westlich der U-Bahn-Station auf der S�dseite der Stra�e.

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??????????? E ? ?

Tel. 82863198

Schokoladekuchen auf Chinesisch: ????? Aussprache ist “qiaokeli dangao”

Den Gesundheitscheck, den man absolvieren muss, wenn man f�r ein Studium oder zwecks Arbeit l�nger als 6 Monate in China” target=”_blank”>China bleiben m�chte, absolviert man im ???????-

Die Adresse ist ????? 20 ? ???. Man ben�tigt seinen Reisepass und 3 Passbilder. Ge�ffnet ist von Montag bis Freitag, 8.00 – 10.30 Uhr.

Im Prinzip l�uft alles sehr organisiert und schnell ab, das ganze dauert ca. 1-2 Stunden. Man begibt sich direkt in den 4. Stock, f�llt ein Formular aus, meldet sich an. Dann gehts in den Nebenraum zur Kasse.
Anschlie�end muss man eine allgemeine Untersuchung absolvieren (man wird unter anderem nach Gr��e und Gewicht gefragt und ob man Probleme mit den Augen hat), danach gehts zur Blutabnahme f�r den Aidstest und anschlie�end zum EKG.

Hat man dort seine Unterschriften abgeholt, muss man in das Erdgescho� f�r das R�ntgenbild der Lunge. Das wars dann auch schon fast.

Die Papiere m�ssen an der Rezeption abgegeben werden, 3 Werktage sp�ter erh�lt man das Ergebnis (entweder per Post oder Selbstabholer). Das ganze l�uft gut organisiert und routiniert ab.

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